Effizienter Korrosionsschutz

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Schutzwirkung für einige Stunden bis zu mehreren Jahren

Im Gegensatz zum permanenten Korrosionsschutz hat der temporäre die Aufgabe, eine Schutzwirkung für die Zeit während der Produktion, Lagerung und dem Transport von Bauteilen zu gewährleisten. Üblicherweise handelt es sich dabei um Zeiträume zwischen wenigen Stunden und mehreren Jahren. Um nachfolgende Prozesse nicht zu stören, sollte der Schutz möglichst leicht und vollständig wieder entfernbar sein. Die Industrie bietet dafür unterschiedliche Verfahren und Produkte.

Beim so genannten wässrigen temporären Korrosionsschutz handelt es sich in der Regel um Addukte von Fettsäuren und Aminen. Diese Stoffe werden der letzten Spüle nach Reinigungs- oder Beizbädern zugesetzt oder wässrigen Bearbeitungsmedien, wie etwa Kühlwässern, und bilden auf der Metalloberfläche einen dichten Film als Trennschicht. Eine Trennschicht zwischen Metall und Umgebung lässt sich ebenfalls durch Korrosionsschutzöle und -emulsionen sowie durch Fette und Wachse aufbringen. Letztere können auch als so genannte Dewateringfluids aufgebracht werden.

Korrosionsschutz durch Umverpackung

Eine andere Möglichkeit, einen temporären Korrosionsschutz zu erreichen, ist die Beeinflussung der korrosiven Umgebung durch eine Umverpackung. Die Verpackung wirkt nach aussen als Barriere gegen aggressive Umgebungsbestandteile und eindringenden Wasserdampf. Neben Metall- und Kunststoffbehältern haben sich Folien, beispielsweise Polyethylen- oder Aluminium-Verbundfolien als Verpackungsmaterialien für den temporären Korrosionsschutz bewährt.

Um im Innern der Verpackung eine korrosionsschützende Atmosphäre aufzubauen, kommen so genannte Trockenmittel und Dampfphaseninhibitoren (Volatile Corrosion Inhibitors) zum Einsatz. Häufig verwendete Trockenmittel sind Kieselgele und aktivierte Tongranulate. Bei Dampfphaseninhibitoren handelt es sich um Korrosionsinhibitoren, die bereits bei Raumtemperatur leicht in den gasförmigen Zustand übergehen. In geschlossenen Verpackungen bauen die VCI-Materialien, die aus Pulvern, Granulaten, Flüssigkeiten oder imprägnierten Folien, Schaumstoffen und Papieren bestehen, eine vor Korrosion schützende Gasphase auf.

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