EHRO Ehrensberger GmbH: Taumelnietverfahren für unlösbare Verbindungen

Redakteur: Luca Meister

>> Das Mehrfach-Taumelnieten hat sich aus der logischen Weiterentwicklung der Niettechnik ergeben. Das Verfahren ist heute aus der Verbindungstechnik nicht mehr wegzudenken und nimmt einen festen Platz in der Gross- und Einzelserienproduktion ein. Die EHRO Ehrensberger GmbH hat eine ganze Reihe von Taumelnietmaschinen im Angebot.

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EHRO verfügt über ein Angebot an verschiedenen Taumelnietmaschinen. (Bild: EHRO)
EHRO verfügt über ein Angebot an verschiedenen Taumelnietmaschinen. (Bild: EHRO)

mei. Mehrfach-Taumelnietmaschinen verformen in einem Arbeitsgang nicht nur eine, sondern mehrere Nieten gleichzeitig. Mit den Maschinen können ganze Nietbilder (mit Nietabständen ab sechs Millimeter) mit Nieten verschiedener Abmessungen und Materialien (inklusive Kunststoff) sowie unterschiedlichen Kopfformen in einem Hub getaumelt werden. Selbst das gleichzeitige Verformen von mehreren Nietköpfen auf verschiedenen Nietebenen (Höhenunterschiede bis 15 Millimeter) bietet absolut keine Probleme.

Der Vorteil des Taumelnietverfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass kurze Nietzeiten, eine eindeutige Fliessrichtung bzw. klare Bewegungen vorgegeben sind. Die erforderlichen Nietwerkzeuge können einfach abgebaut werden, was die Werkzeugkosten gering hält. Mit Hilfe der Taumelniettechnik lassen sich hochwertige Nietverbindungen in fester wie auch in beweglicher Ausführung herstellen.

Automatisierte Nietprozesse

Die EHRO Ehrensberger GmbH in Orpund bei Biel, welche die Produktion und den Vertrieb der Firma Kocher AG im Sommer 2009 übernommen hatte, verfügt über eine langjährige Erfahrung im Maschinenbau. Die Basis des Unternehmens besteht aus einer Reihe von Taumelnietmaschinen mit unterschiedlichen Nietkräften von 1000 bis 6000 Kilopond und aus Nieteinheiten, die automatisiert (per Fernsteuerung) betrieben werden können. Bei den automatischen Abläufen können die Nietpositionen für die Kontrolle abgefragt werden. Über eine SPS-Steuerung lassen sich die erforderlichen Nietkräfte, Prozesszeiten und reproduzierbaren Wegabschaltpunkte programmieren.

Die Standardmaschinen können mit einer Vielzahl von Hilfseinrichtungen versehen werden. Mit dem Baukastensystem ist es möglich, mit Transportgeräten und Zuführeinheiten Maschinen für die Grossserienfabrikation zu bauen. <<

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