Einsatzbereitschaft hat oberste Priorität

Redakteur: Redaktion SMM

Die Risi-Gruppe gehört zu den führenden Baudienstleistungsunternehmen der Innerschweiz. An ihrem Firmenhauptsitz in Baar wurde kürzlich eine neue War­tungshalle in Betrieb genommen. Krane von Marti-Dytan AG sind dort für die schweren Lasten bei der Lkw- und Baumaschinenwartung zuständig.

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joe. Das traditionsreiche Baarer Familienunternehmen Risi ist mit fünf Tochter- und drei Beteiligungsfirmen im Tief- beziehungsweise Spezialtiefbau tätig. Weitere selbständig geführte Bereiche sind die Transportlogistik, Entsorgung sowie die Kies- und Betonbelieferung. Kanalreinigung und Kehrichtlogistik wurden in eigenen Tochterfirmen integriert. Zirka 230 Mitarbeitende stehen im Einsatz. In sämtlichen Bereichen hat sich die Firmengruppe einen hervorragenden Namen gemacht und wird für komplexeste Lösungen zugezogen.

Bei so vielen Aktivitäten wird ein besonderes Augenmerk auf die Einsatzbereitschaft der Betriebsmittel gelegt. Darum entschloss sich die Geschäftsleitung zur Erweiterung des Werkhofes in Baar mit einer neuen Halle für Wartung und Instandhaltung der Lkw und Baumaschinen. Dazu erläutert Konrad Risi, stellvertretender Bereichsleiter Werkhof: «Es ist für uns ein strategischer Faktor, diese Arbeiten selbständig im eigenen Haus durchzuführen. Wir ersparen uns viel Zeit und Geld. Die Camions, Baumaschinen und Anbaugeräte werden ohne lange Wartezeiten wieder betriebsbereit gemacht. Wir fordern nur in Spezialfällen Personal der Lieferfirmen an.» Die neue Halle wurde Anfang Juni 2009 bezogen und in Betrieb genommen.

Laufkrane für die Wartung schwerer Geräte

Die Anforderungen an die Maschinen sind sehr hoch. Im rauen Baustelleneinsatz stellt sich mit der Zeit Verschleiss ein. Die Verschmutzung ist je nach Witterungsverhältnissen äusserst stark, die Betriebsmittel müssen deshalb regelmässig gereinigt werden.

Die neue Halle der Risi AG ist in zwei Bereiche unterteilt: einen für die Lkw-Wartung und einen für die Baumaschinen-Instandhaltung. Im Lkw-Bereich ist ein Zweiträger-Laufkran mit einer Gesamttraglast von 10 Tonnen installiert. Darauf befindet sich eine 10- und eine 3,2-Tonnen-Laufkatze. Im Baumaschinen-Bereich arbeitet man mit zwei 20-Tonnen-Zweiträger-Laufkranen, die jeweils über eine 20- und eine 8-Tonnen-Laufkatze verfügen. Die Spannweite beträgt 16 m. Zusätzlich ist in der Lkw-Abteilung noch ein kleiner 1,0-Tonnen-Einträger-Laufkran für geringe Lasten installiert.

Konrad Risi erklärt: «In den meisten Fällen arbeiten wir mit den Laufkatzen mit der geringeren Tragfähigkeit. Diese sind schneller und wir sparen Energie. Die grossen Laufkatzen sind für spezielle Einsätze gedacht. Wir können im Maximalfall im Baumaschinenbereich beide Laufkrane gemeinsam betreiben und so theoretisch mit einer Traglast von 40 Tonnen arbeiten. Sie sind mit einer digitalen Lastanzeige ausgestattet. Die Anbaugeräte für den Tiefbau können bis zu 15 Tonnen schwer sein.» Im Gegensatz zu einem Produktionsbetrieb werden die Krane hier aber nur mit einer geringen Einschaltdauer betrieben.