EMO 2009: «besser als erwartet»

Redakteur: Redaktion SMM

Leichte Silberstreifen scheinen sich nach der EMO am Horizont abzuzeichnen. Die weltweit grösste Messe der Werkzeugmaschinenindustrie zeigt überraschend positive Signale für eine Trendwende. Die Schweizer Hersteller haben wieder etwas Mut gefasst – während der 18. Austragung der EMO Anfang Oktober in Mailand.

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1400 Aussteller aus 39 Ländern, darunter 81 aus der Schweiz, zeigten auf rund 100'000 Quadratmetern was der aktuelle, technologische Stand bei Werkzeugmaschinen, Werkzeugen und Messtechnik im globalen Markt ist.

Schweiz: Europas Nummer 3

Mehr als 41 Prozent der Aussteller stammten nicht aus Italien. Die Schweiz belegte sowohl bezüglich Aussteller und belegter Fläche den 5. Rang - nach Italien, Deutschland, Japan und Taiwan.

Die diesjährige EMO war deshalb auch ein wichtiger Gradmesser im schlechter gewordenen wirtschaftlichen Umfeld. Die Schweiz gehört in der Werkzeugmaschinen-Branche weltweit immer noch zu den Top 8, im europäischen Vergleich ist unser Land sogar Nummer 3. Die Schweiz exportierte im vergangenen Jahr noch Werkzeuge und Maschinen im Wert von 4,8 Milliarden Franken, produziert von 12000 Beschäftigten