Ceramitec: Technische Keramik wird nachhaltig Energieeffizient und dekarbonisiert produzieren

Von Konrad Mücke 1 min Lesedauer

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Nachhaltige Innovationen und Energieeffizienz stehen vom 9. bis zum 12. April 2024 im Mittelpunkt der Messe Ceramitec in München. Aussteller und Experten befassen sich zudem mit der Dekarbonisierung aller Prozesse rund um die Herstellung und den Einsatz technischer Keramik.

Das umfassende Spektrum innovativer Werkstoffe und Verfahren zum Herstellen und zum Einsatz technischer Keramik steht im Mittelpunkt der Messe Ceramitec in München. (Bild:  Benedikt Roth)
Das umfassende Spektrum innovativer Werkstoffe und Verfahren zum Herstellen und zum Einsatz technischer Keramik steht im Mittelpunkt der Messe Ceramitec in München.
(Bild: Benedikt Roth)

Leitthemen der Messe sind die Dekarbonisierung industrieller Prozesse, die Kreislaufwirtschaft für Neben- und Abfallprodukte sowie die Rolle der Keramikindustrie bei der Energieerzeugung und -speicherung. Zudem wird es Präsentationen zur Wasserstofftechnologie und zur Digitalisierung der Produktionsprozesse geben.

Gesamtprozesse betrachten

Aussteller und Forschungseinrichtungen stellen industrielle Anwendungen vor, die von innovativen Werkstoffen und Verfahren geprägt sind. Dies gilt insbesondere für die Additive Fertigung und die Pulvermetallurgie. Rohstofflieferanten, Hersteller, Technologieanbieter und Anwender aus aller Welt diskutieren zur Messe in München über energieeffiziente Prozesse von der Produktion bis zur Anwendung.

Zero Emission

Forderungen, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, und auch hohe Kosten für diese Primärenergie treffen die energieintensive Grobkeramikindustrie am härtesten. In den Hallen A4 und A5 fokussieren Hersteller und Technologieanbieter speziell das Thema Dekarbonisierung. Aussteller und Referenten beschäftigen sich unter anderem mit dem Einsatz alternativer Energien, wie Wasserstoff und Elektrifizierung von Produktionsprozessen. Zum anderen diskutiert die Branche, wie energieeffiziente Anlagen und Prozesse konventionelle Energie einsparen können. Im Fokus stehen dabei beispielsweise digital gesteuerte Produktionsprozesse oder feuerfeste Werkstoffe in Öfen für energieeffizientere Prozesse.

Richtungsweisende Verfahren und Werkstoffe

Besonders attraktiv erweisen sich aktuell Additive Fertigung, 3D-Druck und Pulvermetallurgie. Neue Werkstoffe werden in Anwendungen vom Abwasserfilter bis zur Zahnmedizin vorgestellt. Das wird auf mehreren Gemeinschaftsständen in der Halle A6, unter anderem Pôle Européen (A6.226) aus Frankreich oder Ceramic Applications (A6.323), sowie der Sonderschau Smart Materials and Energy Hub ersichtlich. Spezialisten von GKN Sinter Metals, Dorst Technologies oder Fraunhofer IFAM präsentieren Verfahren zum ressourcenschonenden Herstellen hart- und weichmagnetischer Werkstoffe. Fraunhofer HTL informiert über Fortschritte beim Hochentropie-Material für Beschichtungen in Industrieöfen oder Energiespeichern, der Spritzgussexperte Kläger zeigt kosteneffiziente Verfahren mit neuen Compound-Kombinationen und Werkzeugen. (kmu)

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