Der Wettbewerb der führenden Industrienationen spitzt sich weiter zu. Gleichzeitig eröffnen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz die Chance auf unmittelbare Produktivitätssprünge. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, diese Technologien schnell zu integrieren und sich strategisch neu auszurichten. Gleichzeitig erfordern die geopolitischen Entwicklungen entschlossenes politisches Handeln. Der Besuch der Hannover Messe wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
«Auf der Hannover Messe wird Unsicherheit zu Sicherheit – sowohl technologisch als auch politisch», sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG.
(Bild: Deutsche Messe AG)
«Noch nie war ein Besuch der Hannover Messe so wichtig, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern», sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. «In einer Zeit, in der wirtschaftliche Herausforderungen die Industrie fordern, bietet die Hannover Messe die entscheidenden Impulse: Hier erfahren die Besucher aus aller Welt, welche Technologien ihren Erfolg sichern und wie sie diese sofort in ihre Prozesse integrieren können.»
Auf der Messe zeigen rund 4000 Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft Lösungen für die Produktion und Energieversorgung der Zukunft. Konkrete Anwendungsbeispiele und Künstliche Intelligenz spielen dabei eine zentrale Rolle.
Zu den ausstellenden Unternehmen zählen globale Technologiekonzerne wie Amazon Web Services, Bosch, Google, Microsoft, Schneider Electric oder Siemens ebenso wie mittelständische Technologieführer wie Beckhoff, Festo, Harting, ifm, Lapp, Phoenix Contact, Rittal, Schaeffler oder SEW. Renommierte Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer oder das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) skizzieren die Industrielösungen von morgen und mehr als 300 Start-ups aus unterschiedlichen Technologiefeldern zeigen Innovationen mit disruptivem Potenzial.
KI für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks benötigen Unternehmen Lösungen, die Produktivität und Effizienz unmittelbar steigern – und genau hier spielt KI eine Schlüsselrolle. Denn KI ist längst kein blosses Zukunftsversprechen mehr, sondern ein praxistaugliches Werkzeug, das bereits heute messbaren Mehrwert schafft. Köckler: «Industrie 4.0 hat auf der Hannover Messe ihren Anfang genommen und wird hier nun mit KI fortgeschrieben.»
«Entscheidend ist jedoch, dass Unternehmen wissen, wie sie KI schnell und zielgerichtet in ihre Prozesse integrieren können. Genau diese Antworten liefert die Hannover Messe – mit praxisnahen Lösungen, Expertenwissen und konkreten Anwendungsbeispielen für den sofortigen Einsatz», so Köckler. «KI optimiert bestehende Maschinen und Produktionsprozesse, steigert ihre Effizienz und macht sie intelligenter – ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.»
Konkrete Anwendungsbeispiele stehen im Fokus
«Die Hannover Messe spricht Entscheider auf allen Ebenen an», sagt Köckler. «Ob Produktionsleiter eine einzelne Robotiklösung für die Automatisierung eines Fertigungsprozesses suchen oder ein Geschäftsführer seine gesamte Fabrik digitalisieren möchte – auf der Hannover Messe finden sie ihre Ansprechpartner. Dabei geht es sowohl um punktuelle Lösungen als auch um die umfassende Transformation ganzer Unternehmen – und immer geht es um Wettbewerbsfähigkeit.»
Als Beispiel nennt Köckler den «Application Park», eine ganze Ausstellungsfläche, auf der demonstriert wird, wie moderne Robotiklösungen die Effizienz in der Produktion steigern können. Dort wird unter anderem gezeigt, wie das Laserschweissen per Roboter optimiert wird oder wie die Produktion von Batteriezellen effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann. Köckler betont: «Unternehmen erhalten hier wertvolle Impulse, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren – mit dem Ziel, schneller, präziser und ressourcenschonender zu fertigen.»
Köckler: «Geopolitischer Rahmen erfordert entschlossenes Handeln»
Mit Blick auf die geopolitischen Rahmen sagt Köckler: «Wettbewerbsfähigkeit hängt auch von einer klaren wirtschaftspolitischen Strategie ab.» Hier sieht er eine weitere Stärke der Hannover Messe, die auch ein zentraler Ort für wirtschafts- und geopolitische Weichenstellungen ist.
«In den vergangenen Monaten war oft von geopolitischen Unsicherheiten die Rede. Doch meine Beobachtung ist heute eine andere: Die Münchner Sicherheitskonferenz hat zuletzt für schonungslose geopolitische Klarheit gesorgt», betont Köckler. «Die USA haben unmissverständlich signalisiert, dass sie ihre ‹America First›-Politik konsequent fortsetzen. Gleichzeitig zeigt sich in China, dass der Staat seine Industrie massiv unterstützt und den wirtschaftlichen Kurs gezielt steuert.» Für Europa und Partner wie Kanada, das diesjährige Partnerland der Messe, sei dies ein eindeutiges Signal: «Jetzt ist der Moment, noch enger zusammenzurücken und eine gemeinsame geo- und wirtschaftspolitische Strategie zu entwickeln und entschlossen umzusetzen.»
Auch dabei werde die Hannover Messe eine entscheidende Rolle spielen: «In den kommenden Jahren wird die Messe sowohl als technologische Innovationsplattform der europäischen Industrie und ihrer Partner als auch als Impulsgeber für eine stärkere internationale Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnen.»
Mit Blick auf die aktuelle politische Situation in Deutschland betont Köckler: «Wir können uns kein Machtvakuum leisten. Unabhängig davon, wie die Wahl am 23. Februar ausgeht und ob wir zur Eröffnung der Hannover Messe bereits eine neue Regierung oder geschäftsführende Verantwortungsträger haben – wer politische Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland trägt, muss die Hannover Messe besuchen.»
Stand vom 30.10.2020
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Der Gewinner des diesjährigen Hermes Awards wird im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Hannover Messe am 30. März 2025 bekannt gegeben. Cem Özdemir, Bundesminister für Bildung und Forschung, wird den Preis übergeben.
(Bild: Deutsche Messe AG)
Der Hermes Award ist einer der weltweit renommiertesten Industriepreise und wird alljährlich im Rahmen der Hannover Messe für eine herausragende Innovation vergeben. Ausgezeichnet werden Produkte und Lösungen mit einem besonders hohen technologischen Innovationsgrad. Marktreife und Wirtschaftlichkeit sind weitere Kriterien, die bei der Preisvergabe eine bedeutende Rolle spielen.
Juryvorsitzender und Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, sagt: «Innovationen waren nie von grösserer Bedeutung als heute, denn sie sind die Grundlage zur Lösung der grossen Herausforderungen unserer Zeit. In diesem Sinne lassen mich die zahlreichen hervorragenden Bewerbungen für den Hermes Award optimistisch in die Zukunft blicken. So musste sich die Jury auch in diesem Jahr aus einer Vielzahl von exzellenten Einreichungen für nur drei entscheiden – eine schwere Aufgabe. Die drei ausgewählten Projekte demonstrieren anschaulich, wie neue Technologien zur Bewältigung praktischer Herausforderungen beitragen und wie Innovationen zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden.»
Igus, Köln: Bei dem nominierten Produkt Mobile Shore Power Outlet (iMSPO) handelt es sich um eine Innovation in der Landstromversorgung von Häfen. Das System bietet eine mobile und flexible Lösung, indem es Steckdosen für Schiffe entlang eines Liegeplatzes bis zu einer Entfernung von 400 Metern exakt dort positionieren kann, wo sie benötigt werden. Dabei werden die Stromkabel in einer mit Rollen unterstützten Energiekette geführt, die speziell für lange Wege und schwere Lasten konzipiert ist. Dies schützt die Kabel vor Verschleiss und vermeidet Stolperfallen. Das System hat sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile: Emissionen schädlicher Stoffe werden in den Häfen gesenkt, da keine Dieselgeneratoren eingesetzt werden müssen. Gleichzeitig trägt das langlebige, wartungsfreundliche System dazu bei, die Betriebskosten zu senken und den wirtschaftlichen Nutzen für Hafenbetreiber zu maximieren.
Schaeffler, Herzogenaurach: Nominiert wurde das neu entwickelte Wälzlager XZU. Es handelt sich dabei um ein zweireihiges Schrägnadellager, das über die gleichen Anschlussmasse wie die am Markt erhältlichen Kreuzrollenlager verfügt und damit eins zu eins problemlos austauschbar ist. Die Anordnung von sehr kleinen Zylinderrollen-artigen Wälzkörpern in einem zweireihigen Lager steigert die Kippsteifigkeit um 30 Prozent, gleichzeitig wird der Reibwiderstand um 20 Prozent reduziert und die Bahntreue um 40 Prozent erhöht. Dadurch ergeben sich direkte Effekte auf die Effizienz sowie die Produktivität und damit auch auf den Energieverbrauch pro Bauteil. Der Markt bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten für dieses neue Wälzlager. Von hohem Nutzen ist es zum Beispiel in der Robotik oder Montageautomation sowie bei Werkzeugmaschinen.
Siemens, München: Bei der nominierten Lösung handelt es sich um KI-gestützte «Industrial Copilots», die die Effizienz der Arbeitskräfte steigern, indem sie repetitive Aufgaben eliminieren und die Produktivität erhöhen. Mit dem Industrial Copilot für das Siemens-Engineering-Framework-TIA-Portal, das weltweit mehr als 120 000 Nutzer hat, werden beispielsweise Ingenieure aller Erfahrungsstufen in die Lage versetzt, präzisen, vertrauenswürdigen Code viel schneller zu schreiben. Siemens bietet eine industrietaugliche Suite von Industrial Copilots, die die industrielle Wertschöpfungskette ganzheitlich abdeckt – von Design und Planung bis hin zu Engineering, Betrieb und Service. Diese Lösung macht generative KI für viele Unternehmen zugänglich. Angeboten werden sowohl Cloud- als auch On-Premises-Versionen, die lokal auf dem Shopfloor arbeiten, um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen.