Engineering & Automation Eplan Software & Service AG: Neue Eplan-Plattform 2.1 beflügelt Engineering aktiv

Redakteur: Luca Meister

>> Standardisierung und Automatisierung stehen im Zentrum der neuen Eplan-Plattform 2.1, die auf der SPS/IPC/Drives präsentiert wird. Makros automatisch aktualisieren, Prüfroutinen gezielt einsetzen und Symbolvarianten intelligent erzeugen – diese und weitere Funktionen sorgen für schnelle Ergebnisse und gesteigerte Qualität. Auch die Bearbeitung von grossen Projekten wird mit dem Modul «Eplan Multiuser Management» erleichtert.

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Die neue Eplan-Plattform 2.1 steht für interdisziplinäres Engineering, das Standardisierung und Automatisierung vorantreibt. (Bild: Eplan)
Die neue Eplan-Plattform 2.1 steht für interdisziplinäres Engineering, das Standardisierung und Automatisierung vorantreibt. (Bild: Eplan)

mei. Standardisierung vereinfacht die Prozesse im Engineering, doch wie lässt sich diese möglichst einfach umsetzen? Makros gelten als unverzichtbares Mittel, die per Knopfdruck aktualisiert werden können. Dabei bleiben Anwender der Eplan-Plattform 2.1 flexibel: Individuell oder automatisch sorgt die neue Funktion «Makro aktualisieren» dafür, dass alle Daten dem neuesten Stand entsprechen. Bereits eingefügte Teilschaltungen werden ohne Extra-Aufwand aktualisiert. Änderungen in den Makrostammdaten lassen sich gezielt in gegenwärtige Projekte übernehmen. Diese hochwertigen Vorlagen sichern nachhaltig die Qualität im Projekt und einen standardisierten Prozess im Engineering.

Multiuser Management

Umfangreiche Automatisierungsprojekte werden vielfach von unterschiedlichen Projektbeteiligten bearbeitet. Wie bleibt diese Menge an Daten transparent und kompakt? Die Lösung liefert das neue Modul «Eplan Multiuser Management». Mit ihm lassen sich Projekte in Bearbeitungsbereiche aufteilen, die durch Kennzeichnungsblöcke strukturiert werden. Die Aufteilung erfolgt übrigens auf Basis der im Projekt vorhandenen Strukturkennzeichen. Flexibel kann entweder der Anwender selbst festlegen, auf welchen Bearbeitungsbereich er zugreift oder die Zuteilung erfolgt zentral durch den Administrator. Das erleichtert die Konzentration auf den jeweiligen Verantwortungsbereich. Gleichzeitig stellt die Eplan-Plattform 2.1 sicher, dass alle Projektinformationen übergreifend abgeglichen werden. Auch hilfreiche Navigationsfunktionalitäten lassen sich nutzen. Das schafft mehr Übersichtlichkeit, erhöht die Reaktionszeiten des Systems beim Anwender und führt in Konsequenz zu einer gesteigerten Qualität in der Projektierung.

Korrekturen gezielt überprüfen

Insbesondere für die Fluidtechnik steht eine neue Funktion bereit, die sowohl der Projektierung wie auch der Stammdatenerstellung einen deutlichen Performance-Schub gibt. «Drehen und Spiegeln» beinhaltet eigene Logik und beschleunigt z. B. die Schalt- bzw. Fluidplanerstellung bis zu Faktor 2. So muss nur noch die eine Hälfte des Plans konstruiert werden – die zweite Hälfte wird durch intelligentes Spiegeln erzeugt. Geht es um Symbole, liegt die Beschleunigung bei Faktor 8. Denn die acht Winkelvarianten eines Symbols oder Makros müssen nicht mehr manuell erzeugt werden. Manuelle Überprüfungen sind zeitraubend. Bereits mit der Version 2.0 wurde die Prüfart «Fehler verhindern» vorgestellt, die Anwender vor Fehleingaben schützt. Die neue Version geht diesen Weg weiter. Bei der Überarbeitung des Projektes kann der Anwender jetzt Prüfroutinen gezielt zur Kontrolle ausgeführter Korrekturen einsetzen. Dabei konzentriert er die Eplan-Prüfroutinen auf von ihm überarbeitete Projektpassagen und erreicht so einen noch höheren Qualitätsstandard in der Maschinen- und Anlagendokumentation. <<

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