Feinfühlige Greifmodule dank intelligenter Sensoren

Redakteur: Redaktion SMM

Während Greifmodule und andere Aktoren früher gleichsam gefühllos ihre exakt vordefinierte Aufgabe erledigten, werden sie heute mit Hilfe ­intelligenter Sensoren zu feinfühligen und flexiblen Helfern in Fertigungsprozessen. Sie versorgen Maschinen und Anlagen mit wichtigen Informationen über den Prozess, die Produkte sowie die Anlagenfunktion. Das erhöht die Flexi­bilität, verkürzt die Fertigungszeit, sichert die Produktqualität, vermeidet Anlagenstörungen und schont die Automatisierungssysteme.

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joe. Je stärker Qualitätsanforderungen, Variantenvielfalt und Kostendruck zunehmen, desto wichtiger wird der Einsatz intelligenter Automatisierungs- und Sensorlösungen. Der Spann- und Greiftechnikspezialist Schunk bietet dazu bereits heute ein umfassendes Programm an Sensoren, das abgestimmt auf die individuellen Anforderungen und Einsatzbedingungen vielfältige Möglichkeiten der Auswertung bietet. Die Sensoren werden immer weiter in den jeweiligen Aktor integriert und verschmelzen mit der Automatisierungskomponente zu einer feinfühligen Einheit. Nachfolgend werden die wichtigsten Produktgruppen vorgestellt.

Induktive Näherungsschalter

In Sensoren in Aktoren dienen zunächst dazu, den Zustand der Komponente abzufragen. Im einfachsten Fall erfasst ein induktiver Sensor dabei die zwei möglichen Zustände: «offen» und «geschlossen». Mit Hilfe einer Oszillatorspule erzeugen diese Sensoren ein hochfrequentes, magnetisches Wechselfeld. Sobald ein metallenes Objekt in dieses Feld eintritt, entzieht es dem Magnetfeld Energie. Dadurch verkleinert sich die Schwingungsamplitude. Diese Änderung wird erkannt und der Sensor schaltet berührungslos.