Empowerment für Mädchen in der Bündner Hauptstadt Feriencamp macht MINT erlebbar

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Informatik, Technik und jede Menge Girl Power: In den Sommerferien verwandelt sich der Campus der Bündner Kantonsschule BKS in Chur für eine Woche in ein MINT-Labor für Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren. Das Feriencamp von «Swiss TecLadies» bietet den jungen Teilnehmerinnen die einmalige Gelegenheit, spielerisch und praxisnah in die Welt von IT und Technik einzutauchen – gemeinsam mit Gleichgesinnten und Vorbildern aus der Berufswelt.

Nachwuchsförderung mit Wirkung: Im «Swiss TecLadies» Camp entdecken Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren die spannende Welt der Informatik und Technik. Freizeit, Spiel und Spass kommen dabei nicht zu kurz.(Bild:  SATW)
Nachwuchsförderung mit Wirkung: Im «Swiss TecLadies» Camp entdecken Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren die spannende Welt der Informatik und Technik. Freizeit, Spiel und Spass kommen dabei nicht zu kurz.
(Bild: SATW)

Interessierte Mädchen profitieren auch diesen Sommer vom «Swiss TecLadies» Camp, das sich wie immer um zukunftsrelevante IT- und Technik-Themen dreht. So können sie sich ein Bild von einem Studium oder Beruf im technischen Bereich machen und sich mit Gleichgesinnten austauschen. Die Aktivitäten finden vom 4. bis 8. August an der Bündner Kantonsschule BKS in Chur statt. Im Camp bündeln sich Kräfte für den weiblichen Nachwuchs von morgen.

Ob Virtual Reality, künstliche Intelligenz oder Technik zur Früherkennung von Naturgefahren: Das Programm ist genauso vielfältig wie zukunftsgerichtet. Renommierte Partner wie Maxon, das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, das AO Forschungsinstitut Davos und Smartfeld geben den Teilnehmerinnen exklusive Einblicke – von Hightech-Forschung über KI-Workshops bis zu kreativen Coding-Projekten. Das Ziel ist, Begeisterung für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken und zu zeigen, wie wichtig technisches Know-how für die grossen Herausforderungen unserer Zeit ist.

Ein Highlight ist der Besuch bei Integra Biosciences AG. Hier erleben die Mädchen, wie ein international tätiges Medtech-Unternehmen funktioniert und wie Frauen erfolgreich mitgestalten. «Der Austausch mit unseren Mitarbeiterinnen und Lernenden wird beide Seiten inspirieren», sagt Olivia Bislin, Ausbildungsverantwortliche bei Integra Biosciences.

Die Erlebnisse des Camps werden im Rahmen des Projekts filMINT von Smartfeld dokumentiert. Die Teilnehmerinnen werden am letzten Camptag die selbstproduzierten Videosequenzen zu Kurzfilmen schneiden und an der Abschlusspräsentation den Eltern vorstellen. Das familiäre Umfeld spielt eine entscheidende Rolle in der persönlichen Entwicklung und Berufswahl von jungen Menschen. Deshalb soll es dafür sensibilisiert werden, die Talente von jungen Frauen zu erkennen und ihre Präsenz im MINT-Bereich als selbstverständlich anzusehen.

Wozu «Swiss TecLadies»?

2030 werden voraussichtlich knapp 40'000 Spezialist:innen auf dem ICT-Arbeitsmarkt fehlen. Heute studieren bzw. erlernen nur 10 bis 15 Prozent der jungen Frauen einen technischen Beruf (siehe Studie der Akademien der Wissenschaften Schweiz). Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW engagiert sich, um Mädchen und junge Frauen zu ermächtigen und den Status quo zu hinterfragen. Das Angebot von «Swiss TecLadies» umfasst ein Mentoring-Programm für 14- bis 19-Jährige, ein Alumnae-Netzwerk mit über 600 Mitgliedern und das Feriencamp für Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Das Ziel ist es, den Anteil von Frauen in technischen Berufen zu erhöhen.

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