Gestaltung der Energiezukunft FHNW, Pfiffner Gruppe und Brugg Cables lancieren «StromCircle»

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Als Ökosystem aus Industrie und Hochschule möchte «StromCircle» die Herausforderungen im Bereich elektrischer Energie gemeinsam angehen.

Zum offiziellen Start von StromCircle luden die drei Gründungspartner am 29. Januar 2024 zu einem Launch-Event am FHNW-Campus Brugg-Windisch ein. V. l. n. r.: Prof. Dr. Martin Geidl (FHNW), Willi Nägele (Brugg Cables), Prof. Dr. Doris Agotai (FHNW), Gianluca Vettese (Brugg Cables), Dr. Jürgen Bernauer (Pfiffner Group).(Bild:  FHNW)
Zum offiziellen Start von StromCircle luden die drei Gründungspartner am 29. Januar 2024 zu einem Launch-Event am FHNW-Campus Brugg-Windisch ein. V. l. n. r.: Prof. Dr. Martin Geidl (FHNW), Willi Nägele (Brugg Cables), Prof. Dr. Doris Agotai (FHNW), Gianluca Vettese (Brugg Cables), Dr. Jürgen Bernauer (Pfiffner Group).
(Bild: FHNW)

Für eine nachhaltige Energieversorgung spielen neue Komponenten und Betriebskonzepte für die elektrischen Netze eine tragende Rolle. Um sicherzustellen, dass für die Netze der Zukunft Innovation und Ausbildung gewährleistet sind, gründet die Hochschule für Technik FHNW daher gemeinsam mit den Industriepartnern Brugg Cables und Pfiffner Gruppe das Netzwerk «StromCircle». Im Zentrum des Netzwerks stehen konkrete Aktivitäten und Projekte, die die Zusammenarbeit zwischen der Industrie und der Hochschule fördern.

«Mit StromCircle wollen wir sicherstellen, dass wir die richtigen Personen als qualifizierte Fachkräfte aus- und weiterbilden und die Innovation im Bereich Energieversorgung fördern. Nicht zuletzt gehört auch die Standortförderung zu unseren Zielen», erklärt Prof. Dr. Doris Agotai, Leiterin Forschung und Entwicklung an der Hochschule für Technik FHNW.

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«Die Energietechnik-Branche hat viel zu bieten», erklärt Dr. Jürgen Bernauer, CEO der Pfiffner Gruppe. «Wir wollen mit diesem Netzwerk Talente ansprechen, die in ihrem Beruf Sinn suchen und etwas bewirken wollen.»

Wandel der Energieerzeugung

Die beiden Industriepartner, Brugg Cables und Pfiffner Gruppe, haben mit der FHNW bereits in der Vergangenheit erfolgreiche Forschungs- und Studierendenprojekte durchgeführt. Diese Zusammenarbeit soll künftig noch enger werden. Im Zentrum stehen die folgenden drei Themenfelder, die eng miteinander verflochten sind.

  • Nachhaltige Energieversorgung: Dazu gehören erneuerbare Energiequellen, aber auch nachhaltige und ressourcenschonende Komponenten für die Infrastruktur, die die erzeugte Energie überträgt und verteilt.
  • Elektrische Netze: Sie stehen dank dem Wechsel von grossen, zentralen Kraftwerken hin zu den dezentralen, unregelmässig produzierenden Solar- und Windanlagen vor einem noch nie dagewesenen Umbau. Gefordert sind intelligente Netze, welche die Belastung des Netzes selbst und deren Komponenten präzise steuern.
  • Speicherung von elektrischer Energie: Auch das hängt mit der zunehmenden Menge an Solar- und Windkraft zusammen: Anders als bei den grossen Kraftwerken wird die Energie nicht unbedingt dann produziert, wenn sie benötigt wird, sondern wenn die Sonne scheint oder der Wind bläst. Dazu sind zum einen Batteriespeicher für die kurzzeitige Speicherung, andererseits aber auch saisonale Speicher gefragt.

Inkubator für innovative Lösungen

Das Netzwerk soll künftig durch weitere Firmen aus der Energietechnik-Branche wachsen: «Neue Komponenten und Betriebskonzepte für Stromnetze spielen eine entscheidende Rolle bei der Suche nach einer nachhaltigen Energieversorgung», erklärt Gianluca Vettese, CEO Brugg Cables. «Unsere Vision für die nächsten fünf Jahre ist, dass dieses Netz nicht nur wächst, sondern auch zu einem Inkubator für innovative Lösungen wird, die die Effizienz und Zuverlässigkeit der Energieinfrastruktur revolutionieren.» (neu)

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