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Redakteur: Redaktion SMM

Starrag-Heckert leidet unter dem schwachen Auftragseingang (–46%) und muss insgesamt 140 Stellen abbauen. Am härtesten trifft es den deutschen Standort Chemnitz, wo 100 Arbeitsplätze

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Starrag-Heckert leidet unter dem schwachen Auftragseingang (-46%) und muss insgesamt 140 Stellen abbauen. Am härtesten trifft es den deutschen Standort Chemnitz, wo 100 Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Kapazitätsanpassung soll so weit möglich mit natürlicher Fluktuation sowie mittels Kurzarbeit umgesetzt werden. 40 weitere Stellen würden an den übrigen Standorten abgebaut. Starrag-Heckert verfügt neben Chemnitz über Produktionsstandorte in Rorschacherberg SG, Genf und Haddenham (GB).

Burckhardt Compression hat im ersten Geschäftshalbjahr einen starken Gewinneinbruch erlitten: Das Unternehmen erzielte unter dem Strich 26,3 Mio. CHF, dies entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 21%. Der Umsatz sank per Ende September dank des hohen Bestands an Bestellungen weniger stark um 12% auf 182,5 Mio. CHF. Der Betriebsgewinn verringerte sich um 19% auf 35 Mio. CHF. Besonders für Neumaschinen und Kompressorkomponenten bekam Burckhardt Compression weniger Bestellungen.

Die Komax-Gruppe streicht in ihrem Werk Rotkreuz 15 Stellen. Komax reagiere damit auf die unbefriedigende Auftragslage im Bereich Dünnschicht Solar. Als weitere Massnahme wird die Kurzarbeit erweitert.

Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Bobst kommt nicht ohne einschneidende Massnahmen durch die Krise: 300 Stellen werden an den Standorten Prilly und in Mex in der Nähe von Lausanne abgebaut. Der Abbau ist eine Folge der schlechten Geschäftsgänge.