Intralogistik Flexibler Materialfluss mit mobiler Robotik und hängendem Transport

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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So werden herkömmliche Transportmöglichkeiten wertvoll ergänzt: Mit den modularen Lösungen für den hängenden Transport oder für fahrerlose Transportsysteme (FTS) reagiert «item» Industrietechnik auf die immer schnelllebigere Industrie.

In der Industrie ist Flexibilität der Schlüssel für den optimierten Materialtransport. Eine modulare Peripherie für fahrerlose Transportsysteme und der hängende Transport von sperrigen Bauteilen sorgen für eine sinnvolle Ressourcennutzung und sparen Zeit sowie Kosten.(Bild:  item)
In der Industrie ist Flexibilität der Schlüssel für den optimierten Materialtransport. Eine modulare Peripherie für fahrerlose Transportsysteme und der hängende Transport von sperrigen Bauteilen sorgen für eine sinnvolle Ressourcennutzung und sparen Zeit sowie Kosten.
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In der Intralogistik sind Zeitersparnis sowie der schonende Umgang mit Lagerkapazitäten und Ressourcen ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor: Je schneller Güter transportiert werden und je kürzer Durchlaufzeiten sind, desto effizienter ist der innerbetriebliche Materialfluss. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind dabei bereits ein fester Bestandteil der Intralogistik. In Kombination mit einer modularen Peripherie können sie flexibel für eine Vielzahl an Transportaufgaben eingesetzt werden. In Lagern und Produktionen kommen zudem häufig Kleinladungsträger (KLT) zum Einsatz, die mithilfe von z. B. Förderbändern oder Transportregalen bewegt werden. Dies erfordert allerdings viel Platz und kann Lagerkapazitäten schnell erschöpfen. Gerade für sperrige oder verknotungsanfällige Transportgüter bietet sich daher der hängende Transport an.

Fahrerlose Transportsysteme implementieren: Vorteile und Anforderungen

Von der Peripherie über die Umgebungsbedingungen bis hin zur Einbindung der Mitarbeitenden: Bei der Implementierung von FTS-Projekten ist eine Vielzahl von Aspekten zu beachten.(Bild:  item)
Von der Peripherie über die Umgebungsbedingungen bis hin zur Einbindung der Mitarbeitenden: Bei der Implementierung von FTS-Projekten ist eine Vielzahl von Aspekten zu beachten.
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Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind auf die effiziente Automatisierung von Transportvorgängen ausgerichtet, um Durchlaufzeiten zu verkürzen und Mitarbeitende zu entlasten. Durch ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit werden sie in der Intralogistik für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt. Für die erfolgreiche Implementierung von FTS spielen zahlreiche Aspekte eine grosse Rolle. Allen voran sollten bei der FTS-Planung alle relevanten sicherheitstechnischen Anforderungen berücksichtigt werden. Der VDI-Statusreport «Fahrerlose Transportsysteme – Leitfaden Sicherheit» und VDI 2510 Blatt 2 bieten hier eine ausführliche Orientierungshilfe.

FTS-Planung: Roboterauswahl, Peripherie und mehr

Als universelle Schnittstelle verbinden Base Carts (links) mobile Roboter gängiger Hersteller mit den modularen Top Modulen (rechts) für verschiedene Aufgaben.(Bild:  item)
Als universelle Schnittstelle verbinden Base Carts (links) mobile Roboter gängiger Hersteller mit den modularen Top Modulen (rechts) für verschiedene Aufgaben.
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Die Entscheidung für ein geeignetes FTS-Modell in der Produktion hängt von Faktoren wie räumlichen Gegebenheiten, Grösse und Gewicht des Transportguts sowie den zu automatisierenden Prozessen ab. Die Base Carts und Top Module von «item» bieten hier eine flexible Lösung: Die Base Carts sind mit mobilen Robotern gängiger Hersteller kompatibel und bilden die Schnittstelle zwischen Roboter und Aufbau. Die Top Module können individuell im «item» Engineeringtool konfiguriert oder es können vorkonfigurierte Lösungen genutzt werden. Dadurch passen sich FTS flexibel an Transportgüter und Prozesse an.

Da der Einsatzort des FTS direkten Einfluss auf Fahrverhalten, Sensorik und Navigation hat, sind die Umgebungsbedingungen ein wesentlicher Aspekt: Zu berücksichtigen sind Faktoren wie die Signalstärke des WLANs, die Bodenbeschaffenheit, mögliche Hindernisse und die Eignung der Räumlichkeiten für eine sichere Spurführung. Zudem ist es ratsam, Mitarbeitende und Fachabteilungen frühzeitig in die FTS-Planung einzubeziehen.

Leitfaden

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Hängefördertechnik mit der Schwerkraft als Antrieb

Mit dem «item» Hängefördersystem werden sperrige, verknotungsanfällige und unförmige Bauteile hängend transportiert. Vorhandener Platz wird so effizient genutzt.(Bild:  item)
Mit dem «item» Hängefördersystem werden sperrige, verknotungsanfällige und unförmige Bauteile hängend transportiert. Vorhandener Platz wird so effizient genutzt.
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Neben voll automatisierten Lösungen kann der Materialfluss mit motorlosen Automationslösungen ganz im Sinne des Lean-Prinzips optimiert werden. Müssen sperrige oder verknotungsanfällige Bauteile transportiert werden, ist daher der hängende Transport die optimale Lösung. Das «item» Hängefördersystem ist speziell für den platzsparenden und schonenden Transport von Bauteilen geeignet, die aufgrund ihrer Grösse oder Form schwer in KLT bewegt werden können. Dabei wird das System allein durch die Schwerkraft angetrieben. Das Transportgut wird mit einem speziell konzipierten Laufwagen in ein Laufschienenprofil gehängt. Mithilfe des Eigengewichts bewegt sich das Gut dann bei einer minimalen Neigung von nur 3° entlang des Profils zur Entnahmestelle.

Funktional und anpassungsfähig an jede Anforderung

Mithilfe der speziell konzipierten Laufwagen wird das Transportgut nur mithilfe der Schwerkraft auf einer Laufschiene zur Entnahmestelle befördert.(Bild:  item)
Mithilfe der speziell konzipierten Laufwagen wird das Transportgut nur mithilfe der Schwerkraft auf einer Laufschiene zur Entnahmestelle befördert.
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Da der Laufwagen ESD-sicher gestaltet ist, können elektrosensible Bauteile ebenfalls problemlos mit dem «item» Hängefördersystem transportiert werden. Soll das Material sequenziell zugestellt werden, ist dies mit der Vereinzelung 6 Laufwagen D37-32 möglich. Die Hängefördertechnik können in verschiedene Transportwagen, Gestelle und Regale integriert werden: Die bis zu sechs Meter langen Aluminium-Laufschienen lassen sich flexibel miteinander verbinden. Mithilfe von intelligenter Verbindungstechnik werden die Schienen einfach an einem Rahmen aus dem Profilrohrsystem D30 von «item» oder an bereits bestehende Rahmen befestigt. Mit der Möglichkeit, Kurven, Weichen und Bremsen einzubauen, passt sich das «item» Hängefördersystem flexibel an die individuellen Anforderungen in der Intralogistik an.

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