Georg Fischer steigert Umsatz und Gewinn

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Strategischer Fokus auf Performance und geringe Zyklizität

Alle drei Unternehmensgruppen von Georg Fischer sind, gemäss Unternehmensangaben in ihren jeweiligen Märkten gut positioniert. Georg Fischer will seine Wettbewerbsfähigkeit und die weltweite Präsenz weiter stärken. Der Ausbau der Präsenz aller drei Unternehmensgruppen in den Wachstumsmärkten, insbesondere in Asien, bleibt eine wichtige strategische Stossrichtung. Das Ziel ist, den Anforderungen der lokalen Märkte durch dezentrale Produktion und F+E-Abteilungen genauer zu entsprechen und Georg Fischer insgesamt besser vor Wechselkursschwankungen zu schützen.

Ebenso werden alle Unternehmensgruppen das hohe Innovationstempo beibehalten. Im Wesentlichen geht es um ressourcenschonende Lösungen vornehmlich im Bereich Wasser und Energie, die Reduktion des Fahrzeuggewichts im Automobilbereich sowie die höchste Präzision in der Bearbeitung von Metallteilen.

Schliesslich will Georg Fischer das höhermargige und weniger zyklische Geschäft von GF Piping Systems auf einen Anteil von mindestens 40 Prozent am Gesamtumsatz ausbauen. Dieser Ausbau wird sowohl organisch wie mit Akquisitionen erfolgen.

Die Strategie des Konzerns ist darauf ausgerichtet, bis 2015 eine Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) von über 15 Prozent zu erwirtschaften, eine EBIT-Marge im Bereich von acht bis neun Prozent zu erreichen und einen Umsatz in der Grössenordnung von CHF 5 Mia. zu erzielen.

Positiver Ausblick trotz Unsicherheiten

Das Marktumfeld hat sich in den letzten sechs Monaten für alle drei Unternehmensgruppen weiter verbessert. Der Auftragseingang ist deutlich über die Vorjahreswerte angestiegen – eine gute Ausgangslage für 2011. Unsicherheiten bestehen jedoch weiterhin bezüglich der Nachhaltigkeit des derzeitigen Aufschwungs, der Rohstoffpreise und einer weiteren Aufwertung des Schweizer Frankens.

Unter der Annahme, dass sich die Wirtschaft bei einer stabilen Währungssituation in 2011 weiter erholt, rechnen wir mit weiteren Verbesserungen bei Umsatz und Betriebsergebnis. Die Kosten wurden erheblich gesenkt, besonders in der Schweiz und in Europa. Zudem ist die stärkere Präsenz des Unternehmens in den Wachstumsmärkten eine solide Basis für die Zukunft.<<

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