Grössere Schaltabstände bei kapazitiven Sensoren

Redakteur: Redaktion SMM

Die robusten, berührungslos arbeitenden kapazitiven Sensoren gelten als wahre Allrounder: Sie überzeugen durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, hohe Prozesssicherheit und geringen Wartungsaufwand. Mit konventionellen Sensoren lassen sich indessen nicht alle Aufgabenstellungen zufriedenstellend lösen, da das Messfeld oft zu klein ist. Der Sensorikspezialist Baumer hat entsprechend reagiert und neue kapazitive Sensoren auf den Markt gebracht, die mit grossen Schaltabständen bis 30 mm arbeiten.

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Kapazitive Sensoren gelten in der Füllstandsmesstechnik als wahre Allrounder: Sie sind robust und vielseitig einsetzbar, weil sie sich für die Detektion sowohl metallischer als auch nichtmetallischer Objekte eignen, den direkten Mediumkontakt nicht scheuen oder durch (nichtleitende) Behälterwände «hindurchblicken» können. Mit konventionellen, bündig einbaubaren Sensoren lassen sich aber leider nicht alle Aufgabenstellungen zufriedenstellend lösen, da das Messfeld bisweilen zu klein ist.

Der Sensorikspezialist Baumer hat mit der Baureihe CFAK jetzt neue kapazitive Sensoren auf den Markt gebracht, diedank externer Ground-Elektrode mit grossen Schaltabständen bis 30 mm arbeiten.

Die robusten, für den nichtbündigen Einbau ausgelegten Sensoren gibt es in unterschiedlichen Baugrössen mit fixem oder einstellbarem Schaltabstand. Sie sind in einem robusten PBT-Kunststoffgehäuse untergebracht, das auch den direkten Kontakt mit Tinten, mineralischen Schmierstoffen, Alkohol und (schwachen) Säuren oder Laugen verkraftet und natürlich können auch die neuen Sensoren als «Durchblicker» eingesetzt werden. Typische Applikationsbereiche sind neben Verpackungs-, Kunststoff- und grafischen Maschinen auch die Prozess- oder Laborautomation sowie die Holzbearbeitung.

Detektieren sowohl metallische wie nichtmetallische Objekte

Bei der Füllstandsmessung wird die Wahl des passenden Sensors stets von den Anwendungsgegebenheiten und der Art des zu überwachenden Mediums bestimmt. Als wahre Allrounder in der Prozesstechnik gelten jedoch kapazitive Sensoren. Da auch bei ihnen die Entwicklung nicht stehen geblieben ist, dürfte sich ihr ohnehin schon grosses Spektrum potentieller Einsatzmöglichkeiten nun noch weiter vergrössern. Kapazitive Füllstandssensoren der jüngsten Generation arbeiten mit erweiterten Schaltabständen und eignen sich auch für bisher als eher schwierig geltende Applikationen.

Kapazitive Sensoren überzeugen in der Füllstandsmesstechnik durch eine Vielzahl positiver Eigenschaften. Sie sind sehr robust und vielseitig einsetzbar, vor allem deshalb, weil sie sich für die Detektion sowohl metallischer als auch nichtmetallischer Objekte eignen. Ihre aktive Fläche enthält normalerweise zwei konzentrisch angeordnete Elektroden, die im Prinzip einem aufgeklappten Kondensator gleichen. Damit können die Sensoren die di-elektrischen Verhältnisse in der Umgebung wahrnehmen, denn je nach Abstand und Material des Messobjekts ändert sich die Kapazität in der Messzone. Der Kondensator des kapazitiven Sensors bildet ein Streufeld. Er ist Teil eines Schwingkreises, der anfängt zu schwingen, sobald ein Objekt oder Medium ins Streufeld kommt. Die daraus resultierende Stromänderung wird von der Elektronik ausgewertet und führt bei einem entsprechend grossen Signal zum Schalten des Ausgangs.