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Internationalität schützt vor Währungseffekten
Die Folgen der Währungsturbulenzen haben ihre Spuren im Konzernabschluss hinterlassen, beschränken sich aber weitgehend auf die Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften auf die in Schweizer Franken ausgewiesene Konzernrechnung. Die zeitweise sehr hohe Volatilität der Währungen verursachte insbesondere bei den Schweizer Betrieben Einbussen bei den Betriebsergebnissen; da die Produktionsbetriebe in den USA, Japan und Deutschland jedoch grösstenteils für die dortigen Absatzmärkte fertigen, profitiert der Konzern heute von einer international breit abgestützten Wertschöpfung.
Grosse Nachfrage nach Feinschneidsystemen
Das Segment Fineblanking Technology steigerte den Auftragseingang erneut auf CHF 128,8 Mio. Der Auftragsbestand von CHF 40,4 Mio. im langfristigen Pressen- und Werkzeuggeschäft entspricht einer Auslastung bis Mitte Kalenderjahr 2012. Mit CHF 109,8 Mio. erhöhte sich der Umsatz um starke 58%. Besonders erfreulich zeigte sich der EBIT von CHF 10,1 Mio., was einer Steigerung um Faktor 10 entspricht.
Anhaltend hohe Bestellmengen im Serienteilegeschäft
Das Segment System Parts hielt sich trotz negativem Einfluss aufgrund der Natur- und Atomkatastrophe in Japan auf hohem Niveau. Der Auftragseingang belief sich auf CHF 252,9 Mio., der Umsatz auf CHF 230 Mio. In Lokalwährungen entspricht dies einem Wachstum von 9,9%. Trotz Aufbaukosten für den neuen Produktionsbetrieb in China, konnte der EBIT gegenüber dem Vorjahr mit CHF 13,3 Mio. nahezu verdoppelt werden. Dazu hat ebenfalls das erstmals seit Jahren wieder profitable Geschäft in den USA beigetragen.
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