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Starke Branchen
Die Verbindung zwischen den Zahlen und den regional vorherrschenden Wirtschaftszweigen ist deutlich zu sehen: So profitierte Spitzenreiter Neuenburg von der Uhrenbranche und Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, wie das BFS weiter schreibt.
Auch bei den SchlusslichternWallis und Zug zeigt sich die Abhängigkeit von lokalen Firmen: Das Wallis bekam vor allem die schrumpfende Energieproduktion zu spüren, wohingegen der Kanton Zug unter anderem der Schwäche der Finanzbranche ausgesetzt war. Im Vorjahr hatte Zug mit 7,2 Prozent noch zu den stärker wachsenden Kantonen gehört.
Unterschiedliche Regionen
Die Regionen kommen gemäss den BFS-Zahlen ebenfalls auf stark divergierende Werte. Zürich, der Kanton mit der grössten Wirtschaft, legte 2011 um 1,3 Prozent zu. Die Genferseeregion schaffte 1,1 Prozent Wachstum.
Die Nordwestschweiz und das Mittelland erreichten je 2,4 Prozent Wachstum. Die Zentralschweiz erreichte nur 0,9 Prozent, die Ostschweiz 3 Prozent und für das Tessin beträgt die Rate 1,4 Prozent.
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