Product Lifecycle Management

>> PLM und der soziale Aspekt

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Kulturellen Herausforderungen gewappnet sein

Allgemein, so der Tenor der Veranstaltung, lässt sich in der PLM-Landschaft feststellen, dass Product Lifecycle Management immer noch zu wenig Gewichtung geschenkt wird. Bis anhin kümmerte man sich um elementarere Dinge wie z.B. die Festlegung einer gemeinsamen Firmensprache (jedes Bauteil und Material muss überall gleich bezeichnet und im System eingetragen werden) und gemeinsamen Produktplattformen. Solche einheitliche, standortübergreifende Plattformen werden zwar mit dem Problem der Sprachbarrieren konfroniert, dieses ist jedoch nicht unlösbar.

Wie jüngste Erfahrungen zeigen, geht hingegen oft der soziale Aspekt von PLM vergessen. So kämpft z.B. dieser eine Werkzeugmaschinenhersteller mit den kulturellen Herausforderungen in dessen asiatischen Ableger, in dem firmeninterne Normen nicht eingehalten werden. Da nützt ein von A bis Z funktionierendes Werk nichts, wenn die Mitarbeiter dort nicht nach den intern beschlossenen Vorgängen und Vorgehensweisen arbeiten.

Grundsätzlich sollte eine PLM-Umgebung von einem externen Spezialisten definiert, aufgebaut und auch bei den Prozessen unterstützt werden. Dies ist aber nur die halbe Miete. Durch die kulturelle Brille betrachtet sind globale Prozesse zwar beherrschbar, aber nur wenn sie gut durchdacht sind. Und hier muss künftig der soziale Aspekt von PLM mehr berücksichtigt werden. <<

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