Beschichtungen für Mikrowerkzeuge und für Zahnersatz verwirklicht die Oerlikon Balzers AG. Erstere sorgen dafür, dass beim Bearbeiten abrasiver Werkstoffe die spanenden Werkzeuge lange Standzeiten erreichen. Letztere schützen Abutments gegen Verschleiss und tragen dazu bei, dass «dritte» Zähne auf Dauer gut aussehen.
Zum Bearbeiten spezieller, in der Dental- und der Medizintechnik eingesetzter Legierungen mit hohem Chrom- und Nickelanteil eignen sich Werkzeuge, die mit verschleiss-, oxidations- und wärmebeständigen Beschichtungen von Oerlikon Balzers versehen sind.
(Bild: Oerlikon Balzers)
Hochwertige Werkstoffe in der Dentaltechnik zu bearbeiten, fordert insbesondere die Werkzeugindustrie. Mit Mikrofräsern mit nur 0,1 bis 1 mm Durchmesser hochgenau zu bearbeiten, erweist sich als anspruchsvoll. Dentallabore sind heute mit hochproduktiven, automatisierten Fertigungssystemen ausgestattet. Werkzeugverschleiss und damit verbundene Produktionskosten lassen sich durch hoch entwickelte Beschichtungen deutlich reduzieren.
Keramik wirtschaftlich bearbeiten
Speziell zum Bearbeiten kompaktierter und gesinterter Pulverwerkstoffe und Dentalkeramik wurden die Diamantbeschichtungen Baldia Compact und Baldia Compact DC entwickelt. Letztere ermöglicht höchste Genauigkeit beim Werkzeugdurchmesser und bei der Schichtdicke. Somit können Fertigungsbetriebe höchste Genauigkeit am Werkstück bei langen Werkzeugstandzeiten verwirklichen. Insbesondere bei Mikrowerkzeugen sind diese Eigenschaften zum Bearbeiten hochabrasiver Werkstoffe entscheidend. Dem abrasiven Verschleiss beim Bearbeiten hochleistungsfähiger Dentalkeramiken wie Zirkonoxid hält die Beschichtung Baldia Compact dank hoher Härte stand. Das sorgt für lange Standzeit der Werkzeuge. Die Kombination aus hoher Verschleissfestigkeit und niedriger Reibung vermindert den Hitzeeintrag. Somit können die Werkzeuge bei höheren Schnittgeschwindigkeiten eine hochwertige Oberflächenqualität realisieren.
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Metalllegierungen schwierig zu bearbeiten
Dentallabore arbeiten heute hocheffizient und automatisiert. Sie müssen Zahnersatz möglichst kurzfristig bereitstellen. Das erfordert eine exakt terminierte Fertigungsplanung und optimierte Fertigungsprozesse. Neben Keramiken werden in der Dentaltechnik auch Titan, Edelmetalle und Legierungen aus Chrom, Kobalt und Molybdän eingesetzt. Da diese Werkstoffe schwierig spanend zu bearbeiten sind, bringen auch sie die Mikrowerkzeuge der Dentallabore schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Diese Werkstoffe neigen dazu, Aufbauschneiden zu bilden, die einen adhäsiven Verschleiss begünstigen und damit häufige Werkzeugwechsel erfordern. Die von Oerlikon Balzers entwickelte Schicht Balinit Tisaflex bietet für diese Anwendung einen hervorragenden Verschleissschutz. Diese Hochleistungsschicht verfügt zudem über eine ausgezeichnete thermische Stabilität und Oxidationsbeständigkeit. Der mehrschichtige Aufbau wirkt den Verschleissmechanismen entgegen und ermöglicht eine längere Lebensdauer, die in Tests im Zerspanungslabor bei Beschichtungs- und bei Werkzeugherstellern bestätigt wurde. Speziell zum Bearbeiten der in der Dentaltechnik häufig verwendeten Kobalt-Chrom-Legierungen eignet sich diese Beschichtung. Sie schützt das Substrat vor hohen Temperaturen und gegen adhäsiven Verschleiss. Somit verwirklichen die Mikrowerkzeuge in der Zahntechnik deutlich längere Standzeiten.
Farbe sorgfältig abgestimmt
Die Versorgung mit Implantaten unterliegt strengen Qualitätsforderungen und Biokompatibilitätsrichtlinien. Oberflächen mit biokompatiblen, verschleissfesten Beschichtungen zu funktionalisieren, ist inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Zahntechnik. Seit über 30 Jahren entwickelt Oerlikon Balzers gemeinsam mit Kliniken und Laboren Beschichtungen für chirurgische und zahnmedizinische Instrumente. Diese sollen gegen Verschleiss schützen und antimikrobiell wirken. Die speziell für medizin- und zahntechnische Anwendungen entwickelten PVD-Schichten der Serie Balimed erfüllen die strengen Forderungen. Sie werden auf Instrumente sowie auf Abutments, dem Verbindungsglied zwischen Zahnwurzelersatz und Zahnkrone, aufgebracht. Sie haben die gleiche Farbe wie das menschliche Zahnfleisch und sind damit diskret und ästhetisch. Abutments werden in der Regel aus Titan, Aluminiumoxidkeramik oder Zirkondioxidkeramik hergestellt.
Die Beschichtung Balimed Ticana überzeugt nicht nur mit herausragender Ästhetik. Sie hat zudem zahlreiche funktionelle Eigenschaften. So schützt ihre Korrosionsbeständigkeit vor Einflüssen durch Mundhygieneartikel und Speichel. Bei Tests wurden beschichtete Bauteile in Kochsalzlösung (Natriumchlorid, NaCl, 25 Prozent) getaucht. Dabei blieb die Farbe auch noch einen Monat später vollständig erhalten. Minimaler Abrieb und minimaler Verschleiss ermöglichen, die Implantate über lange Zeit stabil zu fixieren. Das trägt zu einer langen Lebensdauer bei. Davon profitieren vor allem Patienten und Träger des chirurgisch implantierten Zahnersatzes. - kmu - SMM
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Stand vom 30.10.2020
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