Handelskammer Deutschland Schweiz: Wirtschaftsbeziehungen D-CH auf Erholungskurs

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Wichtigste Warengruppen

Exportseitig bestritten die drei Warengruppen Chemikalien, Maschinen/Apparate/Elektronik und Metalle/Metallwaren knapp zwei Drittel der schweizerischen Ausfuhren nach Deutschland. Die Warengruppe der Maschinen, die im Vorjahr noch an erster Stelle stand und 2010 auf den zweiten Platz kam, konnte folglich noch nicht vollumfänglich von der Erholung profitieren.

Importseitig deckten die drei Gruppen Maschinen/Apparate/Elektronik, Chemikalien und Metalle/Metallwaren knapp die Hälfte der Einfuhren. Sowohl bei den Exporten wie bei den Importen rückte die Warengruppe der Metalle/Metallwaren auf den dritten Rang vor und verdrängte die Präzisionsinstrumente/Uhren beim Export bzw. die Fahrzeuge beim Import auf den vierten Platz. Die relative Verbesserung der Warengruppe der Metalle/Metallwaren verweist unter anderem auf den Erholungseffekt. In der Tat war sie im Vorjahr von besonders massiven Einbrüchen gekennzeichnet.

Das trotz Einbrüchen gute Aussenhandelsergebnis beider Länder untereinander beruht auf einem ausgezeichneten und engen Beziehungsnetz zwischen Herstellern, Händlern und Käufern. Marktnähe, eine leichte Verständigung, vergleichbare Geschäftsgewohnheiten, ähnliche Rechtsauffassungen werden dies- und jenseits des Rheins ebenso geschätzt wie Kontraktsicherheit, Zuverlässigkeit, Qualität oder Liefertreue.

2011: Dynamik nimmt zu

Der Aussenhandel zwischen Deutschland und der Schweiz konnte von der globalen Dynamik auch 2011 schon profitieren und verzeichnete hohe Wachstumsraten per Ende Februar von 8,3 % bei den Importen und 10,6 % bei den Exporten. <<

(ID:26532420)