Hartfeinbearbeitung für Präzisionsbauteile
Die Thematik der Hartfeinbearbeitung von Präzisionsbauteilen umfasst eine Vielzahl von separaten Teilthemen der Verfahrenstechnik und des Maschinenbaus. Die Optimierung künftiger Feinbearbeitungsprozesse erfordert jedoch die ganzheitliche Betrachtung geeigneter Maschinenkonzepte sowie die Möglichkeit des Einsatzes fortschrittlicher Fertigungstechnologien, die im Beitrag auszugsweise dargestellt werden.
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Für den Anwender und Maschinenhersteller ergeben sich teilweise neue Aspekte, die im Fertigungskonzept zu berücksichtigen sind. Einerseits wird eine hohe Standardisierung in der Produktionsanlagenbeschaffung gefordert und andererseits muss ein hoher Grad der Wiederverwendbarkeit der Anlagen für andere Produktionsaufgaben gewährleistet sein. Diese Forderungen ergeben sich aus dem Trend nach kürzeren Lebenszyklen der Kundenprodukte, der Fertigung von mehr Nischenprodukten mit geringem Volumen oder der Standortverlagerung von Produktionseinrichtungen.
Bearbeitung in einer Aufspannung erhöht Qualitätsparameter
Zur Umsetzung der oben genannten Zielsetzung, nämlich des Erreichens einer optimalen Synthese aus hoher Produktivität und Flexibilität, bieten sich u.a. zwei Strategien an: Komplettbearbeitung und Verfahrenskombination. Einerseits kann durch Nutzung eines modularen Maschinenaufbaus konsequent der Weg der Komplettbearbeitung, der den Besonderheiten der Mehrflächenbearbeitung Rechnung trägt, beschritten werden.
Häufig garantiert nur die Bearbeitung in einer Aufspannung die geforderten Qualitätsparameter bezogen auf die hohen Anforderungen an Oberflächengüten und Genauigkeiten von Form- und Lagetoleranzen und senkt ausserdem die Durchlaufzeiten. Die verwendeten Maschinensysteme vereinigen dabei die Funktionen mehrerer Spezialmaschinen.
