Product Lifecycle Management

Helbling IT Solutions / Airlight Energy: umfassendes PLM mit V6 revolutioniert Solarbranche

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Koppelungen und Integrationen

Demnächst soll das PLM-System auch mit dem ERP-System «Microsoft Dynamics NAV», das bei Airlight im Einsatz ist, gekoppelt werden. Dann kann die kommerzielle Seite der Anlagen im ERP umfassend verwaltet werden. Dies alles ist eine Vorbereitung auf den nächsten grossen Schritt: Werden heute noch alle Anlagen und die zugehörigen Formen und Maschinen extern gefertigt, sollen in der Zukunft die wichtigen Teile der Wertschöpfungskette ins eigene Haus verlagert werden. Dann wird die Fabrikplanung mit «Delmia» eine Rolle spielen, die wiederum über Enovia mit den Konstruktionsdaten integriert ist. Auch die technische Analyse und Validierung der Produkt-Performance mittels «Simulia» soll integriert werden, ebenso wie andere CAD-Systeme: beispielsweise für die Entwicklung der Elektronik und die Layout-Planung, die typischerweise in einem 2D-System abläuft, insbesondere aber auch die spezifischen Prozesse und «Autocad Inventor»-Daten der Bauingenieure und Konstrukteure, die für den Tiefbau zuständig sind.

Einfache Wartung

«Das Einbinden von Wartungsaspekten in das PLM-System wird immer wichtiger», erklärt Pedretti weiter. «Mit Version 6 ist das kein Problem. Wir können genau feststellen, in welchem Projekt welche Revision eines Teils eingebaut wurde, so dass wir ganz gezielt die richtigen Ersatzteile oder Upgrade-Teile auf die Baustelle schicken können. Auch die Wartung unserer Fabrikationsanlagen, die nach monatelangem Einsatz von einer Baustelle zurückkommen und schnellstmöglich wieder einsatzbereit sein sollen, ist auf einer integrierten PLM-Verwaltung viel einfacher.»

Einbindung externer Standorte

Auch die Dokumentation kommt nicht zu kurz: Eine Lizenz des «3D-Via Composer» ist schon im Haus, und die 3D-Via-Installation soll schnell wachsen, damit die Dokumentation damit sehr eng mit der Produktentwicklung verzahnt werden kann.

Zudem soll auch an dieser Stelle mit externen Dienstleistern zusammengearbeitet werden, die ebenfalls per VPN direkt auf die Datenbank in Biasca zugreifen sollen. Pedretti fährt fort: «Die Einbindung externer Standorte wird in Zukunft noch wichtiger. Wir haben heute schon eine Niederlassung in den USA, die derzeit mit der Akquisition von Kapital zum Bau von Solarkraftwerken beschäftigt ist. Sobald wir hier Erfolg haben, werden wir unser heute sehr stark auf Europa fokussierte Geschäft ausweiten und auch in den USA Engineeringkapazitäten aufbauen – die wir natürlich wiederum an unsere Datenbank anbinden werden. Mit Version 6 sind wir schon heute für die zukünftigen Entwicklungen gerüstet.»

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