Nortec 2026 Herausforderungen mit Austausch begegnen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Auf der ersten deutschen Produktionsmesse des Jahres, der Nortec 2026 in Hamburg, begegnet man den Herausforderungen der Produktionswelt mit Austausch und praxisnahen Lösungen. Zu den Programm-Highlights gehören ein deutsch-dänischer Technologiedialog zu Robotik und KI, tägliche Live-Demos einer Elektronikfertigungslinie und ein VDMA-Workshop zu flexibler Produktion.

Auf der Nortec 2026 stehen inspirierende Praxisbeispiele, kreative Ideen und Networking im Fokus – mit dem Ziel, direkt anwendbare Impulse für die eigene Produktion mitzunehmen.(Bild:  Messe Stuttgart)
Auf der Nortec 2026 stehen inspirierende Praxisbeispiele, kreative Ideen und Networking im Fokus – mit dem Ziel, direkt anwendbare Impulse für die eigene Produktion mitzunehmen.
(Bild: Messe Stuttgart)

Als Fachmesse für Produktion bietet die Nortec in Hamburg alle zwei Jahre eine Plattform für die Industrie. Angebotsschwerpunkte sind Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, Mess- und Prüftechnik, Robotik und Automation, Software- und IT-Lösungen, Bauteile, Baugruppen, Zubehör, Betriebsmittel und Verbrauchsmaterialien, Logistik und Betriebsausrüstung sowie Dienstleistungen.

Nortec kooperiert mit Dänemark

Dänemark gilt als Vorreiter in Automatisierung, kollaborativer Robotik (Cobots), KI-Integration und digitaler Fertigung. Die neue Kooperation mit der Deutsch-Dänischen Handelskammer setzt auf der Nortec entsprechende Zeichen: Sie bringt erprobte Praxisimpulse aus dem dänischen Robotik-Ökosystem nach Hamburg und stärkt den grenzüberschreitenden Austausch zwischen Unternehmen aus beiden Ländern.

Andreas Wenzel, CEO der Deutsch-Dänischen Handelskammer: «Wenn dänisches Robotik-Know-how und deutsche Fertigungspraxis zusammenfinden, entsteht ein Innovationsschub, von dem Produktionsbetriebe beider Länder profitieren. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und macht Tech- und KI-Lösungen schneller nutz- und skalierbar.»(Bild:  Messe Stuttgart)
Andreas Wenzel, CEO der Deutsch-Dänischen Handelskammer: «Wenn dänisches Robotik-Know-how und deutsche Fertigungspraxis zusammenfinden, entsteht ein Innovationsschub, von dem Produktionsbetriebe beider Länder profitieren. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und macht Tech- und KI-Lösungen schneller nutz- und skalierbar.»
(Bild: Messe Stuttgart)

«Wenn dänisches Robotik-Know-how und deutsche Fertigungspraxis zusammenfinden, entsteht ein Innovationsschub, von dem Produktionsbetriebe beider Länder profitieren. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und macht Tech- und KI-Lösungen schneller nutz- und skalierbar», betont Andreas Wenzel, CEO der Deutsch-Dänischen Handelskammer.

Im Mittelpunkt steht ein deutsch-dänischer Technologiedialog zu Robotik und KI – kompakt, praxisorientiert, mit Fokus auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in der Produktion. Geplant ist eine Paneldiskussion unter Moderation von Andreas Wenzel am Dienstag, 03. Februar, 14 Uhr.

Von der Platine zum Hightech-Produkt

Helge Schimanski, Gruppenleiter Modul-Services am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT: «Erstmalig live auf der Nortec können Sie die Fertigung einer komplexen elektronischen Baugruppe am Beispiel der ‹ISIT SMT›-Uhr erleben, mit den derzeit kleinsten auf dem Markt befindlichen passiven SMD-Komponenten der Baugrösse 008004 – das sind nur 250 µm x 125 µm, also kleiner als ein Sandkorn.»(Bild:  Messe Stuttgart)
Helge Schimanski, Gruppenleiter Modul-Services am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT: «Erstmalig live auf der Nortec können Sie die Fertigung einer komplexen elektronischen Baugruppe am Beispiel der ‹ISIT SMT›-Uhr erleben, mit den derzeit kleinsten auf dem Markt befindlichen passiven SMD-Komponenten der Baugrösse 008004 – das sind nur 250 µm x 125 µm, also kleiner als ein Sandkorn.»
(Bild: Messe Stuttgart)

Täglich zeigt die Nortec 2026 eine komplette Elektronikfertigungslinie in Aktion – vom Substrat über Lotpastenauftrag und Bestückung bis zum Löten, integrierten Inspektionen, Nutzentrennen und Ausschleusen. «Erstmalig live auf der Nortec können Sie die Fertigung einer komplexen elektronischen Baugruppe am Beispiel der ‹ISIT SMT›-Uhr erleben, mit den derzeit kleinsten auf dem Markt befindlichen passiven SMD-Komponenten der Baugrösse 008004 – das sind nur 250 µm x 125 µm, also kleiner als ein Sandkorn», erklärt Helge Schimanski, Gruppenleiter Modul-Services am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT.

Die Vorführungen an der 22 Meter langen, vollautomatisierten Fertigungslinie machen sichtbar, wie unterschiedlichste, hochpräzise Einzelprozesse mit modernsten Fertigungsgeräten, Werkzeugen und Materialien ineinandergreifen. «Nur so wird die Verarbeitung eines anspruchsvollen Bauteilmixes grosser und kleiner Bauformen mit hoher Qualität und Prozesssicherheit möglich», betont Schimanski. Gerade angesichts steigender Anforderungen in Qualität und Effizienz liefert die Linie wertvolle Impulse für die Praxis.

Direkt an der Linie stehen Expertinnen und Experten für Fachfragen bereit. «Die Vorführung erläutert den Fertigungsprozess anschaulich für Personen mit wenig Erfahrung und gibt wertvolle Hinweise für Profis. Aus Technologieeinblicken wird so eine echte Entscheidungshilfe für den Alltag in der Fertigung», ergänzt Schimanski. Teilnehmende erhalten zudem praxisnahe Checklisten für die Prozesskontrolle sowie konkrete Hinweise zur Fehlervermeidung in kritischen SMT-Schritten – direkt an Maschine und Bauteil erklärt.

Die Live-Demos finden vom 03. bis 05. Februar täglich um 14 Uhr statt, am 05. Februar zusätzlich um 10 Uhr.

Flexible Produktion in volatilen Zeiten

Wie lassen sich schwankende Kapazitätsauslastungen und Phasen mit geringer Auftragslage erfolgreich meistern? Antworten darauf liefert der VDMA-Workshop am 04. Februar. Unter dem Titel «Volatile Produktion – wie gehe ich mit Kapazitätsauslastungsspitzen und Zeiten mit geringen Aufträgen um?» erhalten teilnehmende Personen praxisnahe Einblicke in erprobte Lösungen: von Manufacturing X über Variantenmanagement bis zu innovativen Ansätzen für die optimale Auslastung von Maschinen und Mitarbeitenden.

Katrin Caldwell, Geschäftsführerin des VDMA Landesverband Nord: «Die Produktion ist das Herz jedes Maschinen- und Anlagenbauunternehmens. Um den wechselnden Zeiten und Herausforderungen gerecht zu werden, müssen sich auch die Prozesse regelmässig anpassen.»(Bild:  Messe Stuttgart)
Katrin Caldwell, Geschäftsführerin des VDMA Landesverband Nord: «Die Produktion ist das Herz jedes Maschinen- und Anlagenbauunternehmens. Um den wechselnden Zeiten und Herausforderungen gerecht zu werden, müssen sich auch die Prozesse regelmässig anpassen.»
(Bild: Messe Stuttgart)

«Die Produktion ist das Herz jedes Maschinen- und Anlagenbauunternehmens. Um den wechselnden Zeiten und Herausforderungen gerecht zu werden, müssen sich auch die Prozesse regelmässig anpassen», sagt Katrin Caldwell, Geschäftsführerin des VDMA Landesverband Nord. «Im jährlichen Nortec Workshop konzentrieren wir uns auf die aktuellen Themen und bieten den Teilnehmenden wertvolle Impulse für einen starken Industriestandort.»

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