Herrmle Hausausstellung 2026 Hier entsteht Zukunft

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG lädt vom 21. bis 24. April 2026 zur traditionellen Hausausstellung in das Technologie- und Schulungszentrum am Stammsitz in Gosheim (D) ein. An allen vier Tagen öffnet der Hersteller von Fräsbearbeitungszentren seine Tore für Besucher aus aller Welt und präsentiert erneut eindrucksvoll, wie sich Präzision, Automation und intelligente Fertigungslösungen verbinden lassen.

Die Hermle Hausausstellung 2026 steht unter dem Motto «Building Tomorrow. Today.»(Bild:  Hermle)
Die Hermle Hausausstellung 2026 steht unter dem Motto «Building Tomorrow. Today.»
(Bild: Hermle)

Die Besucher dürfen sich auf 20 Hermle-Bearbeitungszentren freuen, die allesamt live unter Span laufen und anhand anspruchsvoller Bauteile demonstrieren, was moderne Fräsbearbeitung heute leisten kann.

Vier dieser Maschinen sind mit hochflexiblen Automationslösungen ausgestattet, darunter das Handlingsystem «HS flex hybrid» sowie die Robotersysteme «RS 05 2», «RS 1» und «RS 2». Diese Kombinationen zeigen eindrucksvoll, wie Hermle unterschiedlichste Automationsanforderungen realisiert – von der Einzelteilfertigung bis zur mannarmen Serienbearbeitung.

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Sonderschau, Vorträge und Blick hinter die Kulissen

Die grosse Sonderschau ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Hermle Hausausstellung. 2026 präsentieren sich über 50 führende Partnerunternehmen aus Werkzeugtechnik, Software und Hardware.

Ausserdem erwarten die Besucher täglich wechselnde Fachvorträge renommierter Technologiepartner sowie Hermle-Experten. Die Themen reichen von Messtechnik und Werkzeugverwaltung über innovative CAM-Strategien bis hin zu Automations- und Digitalisierungsansätzen.

Ergänzend zur Maschinenvorführung ermöglicht Hermle umfassende Betriebsführungen durch die komplette Fertigung und Montage. Dabei können Besucher die hohe Fertigungstiefe und Qualitätsphilosophie des Unternehmens hautnah erleben. Auch interne Bereiche wie die Hermle Anwenderschule, die Service-Abteilung sowie die HMG Hermle Maschinenbau GmbH mit dem Bereich der Additiven Fertigung präsentieren ihre Leistungen.

Geschäftsverlauf 2025 besser als erwartet

(Bild:  Hermle)
(Bild: Hermle)

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich 2025 in einem extrem schwierigen und turbulenten Umfeld besser als erwartet. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten erhöhte sich konzernweit auf vorläufiger Basis um rund 6 Prozent auf ca. 484 Mio. Euro (Vorjahr: 456 Mio. Euro). Ursächlich dafür sollen vor allem unerwartete, umfangreiche Grossaufträge aus dem Ausland gewesen sein, die im zweiten Halbjahr zu einem Zwischenhoch führten und die schwache Inlandsnachfrage überkompensierten. Entsprechend stieg der Bestelleingang aus dem Ausland im Gesamtjahr 2025 deutlich an. Im Inland wurde dagegen ein Rückgang verzeichnet. Dieser sei laut Hermle neben der anhaltenden Verunsicherung durch die Zollpolitik der USA auf standortspezifische Faktoren wie die Konjunkturflaute, strukturelle Probleme in der Automobilbranche, hohe Energiekosten, erschwerte Finanzierungsbedingungen sowie eine ausufernde Bürokratie zurückzuführen. Der Auftragsbestand des Hermle-Konzerns belief sich am 31. Dezember 2025 auf rund 91 Mio. Euro (Vorjahr: 99 Mio. Euro).

Da die Grossaufträge aus dem zweiten Halbjahr bis zum Jahresende weitgehend abgearbeitet wurden, kam es zwischenzeitlich zu einer gesunden Stabilisierung der Auslastung und der Hermle-Konzernumsatz stieg 2025 nach vorläufigen, ungeprüften Berechnungen insgesamt leicht auf 492 Mio. Euro (Vorjahr: 488 Mio. Euro). In den übrigen Monaten des Jahres waren die Kapazitäten nicht ausreichend ausgelastet. Das Unternehmen musste daher erneut Bremstage und Kurzarbeit einsetzen. Die Ertragslage soll zusätzlich durch vielfältige negative Effekte wie Lohn- und Energiepreissteigerungen, bürokratische Auflagen und Währungsverschiebungen beeinträchtigt worden sein. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Hermle-Konzerns reduzierte sich laut ungeprüften Zahlen daher um ca. 19 Prozent auf rund 69 Mio. Euro (Vorjahr: 85 Mio. Euro), lag damit aber deutlich über den Erwartungen zu Jahresbeginn. Auch die im November 2025 angehobene Prognose, in der Hermle noch von einem Rückgang um mindestens 25 Prozent ausgegangen war, wurde übertroffen, da gegen Ende des Jahres sowohl Auslastung als auch Wertschöpfung besser ausfielen als angenommen.

Benedikt Hermle zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

In seiner Sitzung am 18. März 2026 hat der Aufsichtsrat beschlossen, Benedikt Hermle (37) mit Wirkung zum 1. November 2026 zum Vorsitzenden des Vorstands zu ernennen. Er ist seit 2018 Mitglied des dreiköpfigen Gremiums und verantwortet die Ressorts Produktion, Service und Personal.

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