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Ableitend und isolierend
Es entsteht somit ein Kunststoff mit neuen Eigenschaften: Ein spritzgiessbarer thermoplastischer Faserverbundwerkstoff, der einerseits Wärme leicht ableitet und andererseits, bei Bedarf, elektrisch isolierend wirkt. Dies stellt sich als ideale Kombination heraus für Computer und insbesondere Laptops, die sich immer noch zu fest erwärmen respektive deswegen gekühlt werden müssen (Messungen am Lüfterausgang ergeben Werte über 70 Grad).
Generell kommen sämtliche bestehenden Kunststoffanwendungen, die über eine verbesserte Wärmeabfuhr bei gleichzeitiger elektrischer Isolation verfügen, in Frage. In der Medizintechnik typischerweise für Gehäuseverschalungen wie z.B. Pumpengehäuse für die Absaugung von Blut und Sekret, Kunststoffwannen für Lichttherapien oder wärmeleitfähige Tubes für Laboranalysen usw.
Ersehnte Lösung für Laptops
Der neu entwickelte Kunststoff ist in der Lage, bestehende Aluminium-Applikationen zu ersetzen. Zum Beispiel sind die Laptop-Gehäuse von Apple aus gut leitendem Aluminium. Wären sie aus Kunststoff, würde die Wärmespeicherung zu gross. Dieser Ansatz macht funktional betrachtet Sinn, doch die Herstellung der Aluminium-Verschalung ist enorm aufwändig und nicht gegen Oxidation gefeit. Aus dem «Hot Polymer CF 273» können dagegen mit der geeigneten Verarbeitungstechnologie vollautomatisch, schnell, günstig und oxidationsfrei Laptop-Gehäuse hergestellt werden. Es resultieren insgesamt vier grundsätzliche Vorteile:
- Die vollautomatische Spritzgusstechnologie ist schneller als das bis jetzt notwendige CNC-Fräsen von Aluminium
- Produktionskosten können signifikant eingespart werden
- Kein Rohmaterialverlust
- Keine Oxidationsprobleme <<
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