Murrelektronik auf der Sindex 2025: Halle 2.0, Stand E21 Hybrides Safety-Modul für EtherNet/IP

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Die hybriden MVK Fusion-Feldbusmodule von Murrelektronik vereinen drei elementare Funktionen der Installationstechnik: digitale Standard-Sensorik und -Aktorik, digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik sowie IO-Link.

Mit dem neuen MVK Fusion CIP Safety bietet Murrelektronik jetzt auch ein 3-in-1-Modul für EtherNet/IP-Applikationen, basierend auf dem standardisierten und nach IEC 61508 bis SIL3 zertifizierten Protokoll CIP Safety.(Bild:  Murrelektronik)
Mit dem neuen MVK Fusion CIP Safety bietet Murrelektronik jetzt auch ein 3-in-1-Modul für EtherNet/IP-Applikationen, basierend auf dem standardisierten und nach IEC 61508 bis SIL3 zertifizierten Protokoll CIP Safety.
(Bild: Murrelektronik)

Durch die Kombination von Standarddaten- und Sicherheitsdatenkommunikation in einem Modul wird die Systemarchitektur vereinfacht. Anlagenplaner benötigen durch diesen Ansatz pro modularer Einheit weniger Feldbusmodule, im besten Fall nur eines. Das reduziert den Installationsaufwand und spart Platz.

Nun präsentiert Murrelektronik das neueste Mitglied der MVK Fusion-Familie: MVK Fusion CIP Safety. Es basiert auf dem «Common Industrial Protocol Safety» (CIP Safety). Somit können Maschinenbauer und Anlagenplaner zukünftig auch für EtherNet/IP-Applikationen den 3-in-1-Ansatz und seine Vorteile nutzen.

Das standardisierte und nach IEC 61508 bis SIL3 zertifizierte Protokoll CIP Safety ermöglicht die Übertragung von sicherheitsrelevanten Daten in Echtzeit. Es dient als Erweiterung des weit verbreiteten CIP-Protokolls und ermöglicht die Integration von Sicherheitsfunktionen in neue oder bestehende Automatisierungssysteme, ohne dass separate Sicherheitsnetzwerke aufgebaut werden müssen. Mit den neuen Modulen gelingt das selbst bei sehr beengten Platzverhältnissen. Denn Murrelektronik setzt auf M 12 Power L-kodierte Steckverbinder. Diese überzeugen durch ihre kompakte Bauweise, ihre hohe Stromtragfähigkeit, ihre Zuverlässigkeit und ihre in diesem Bereich etablierte Kodierung.

Die neuen Module vereinfachen ausserdem die Konfiguration sicherheitsgerichteter Sensoren und Aktoren. Die Parametrierung erfolgt im Engineering-Tool des Steuerungsherstellers. Es ist somit kein spezielles Hersteller-Tool notwendig, um die SNN (Safety Network Number) sowie die Parametrierung auf ein neues Gerät zu übertragen.

Der sichere Ausgangsport X3 bietet zudem Flexibilität bei der Aktorik: Er lässt sich entweder als zwei PP (Plus Plus) schaltende Ausgänge, einen PM (Plus Minus) schaltenden Ausgang oder in der Kombination PPM (Plus Plus Minus) schaltend verwenden. Dank der Kanal-Granularität lassen sich alle Ports an spezifische Anforderungen anpassen, was die Flexibilität und Effizienz weiter erhöht.

Die neuen Module sind für die Montage in direkter Prozessnähe und den Einsatz unter rauen Bedingungen ausgelegt. Sie verfügen über ein robustes, vollvergossenes Metallgehäuse, sind schock- und vibrationsfest, erfüllen die Schutzklasse IP67 und sind standardmässig für Temperaturen von -30°C bis +60°C spezifiziert. Alle Module überwachen permanent jeden einzelnen Kanal auf Fehler wie Überlast, Sensorkurzschluss oder Kabelbruch. Dadurch ist sichergestellt, dass der Anlagenbetreiber Fehler schnell erkennen und analysieren kann – und somit frühzeitig Abhilfe schaffen kann.

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