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Präzisionsspannfutter für hohe Spannkräfte
Die Baureihe der Präzisionsspannfutter APC ist für Spannbereiche von 2 bis 32 mm lieferbar und bestens geeignet für Zerspanungsaufgaben wie Fräsen, Bohren, Reiben und Gewindeschneiden, sowohl bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung als auch bei der Schwerzerspanung. Ein Schneckengetriebe und die Spannhülse mit Spezialbeschichtung und flachem Kegelwinkel übertragen höchste Spannkräfte. Zudem überzeugt das Spannfutter durch eine hohe Steifigkeit, Vibrationsdämpfung und eine Rundlaufgenauigkeit von ≤ 3 µm bei 2,5 x D. Ein einstellbarer Anschlag ermöglicht eine genaue Längeneinstellung in der Werkzeugaufnahme. Passend für die verschiedenen Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen sind die Spannfutter mit Kegelaufnahmen nach DIN 69871, JIS B 6339 (MAS BT), DIN 69893 (HSK), ISO 26623 (Polygonschaft), ISO 26622-1 (KM63) sowie ABS-50-Schnittstelle lieferbar. Speziell zum µm-genauen Ausrichten von Reibwerkzeugen sind die APC-Präzisionsspannfutter auch als Ausgleichsfutter mit HSK-Schnittstelle lieferbar.
Positive Erfahrungen erleichtern Kaufentscheidung
Die produktspezifischen Vorteile der APC-Spannfutter sollten auch in der neuen Fertigungszelle zum Tragen kommen. Deswegen wurden von den 288 Werkzeugplätzen etwa 190 mit APC-Präzisionsspannfuttern belegt. Dank der zahlreichen Varianten sind sie für die unterschiedlichen Fertigungsbedingungen eines Lohnfertigers bestens geeignet. So sind Futter mit Spannbereichen von 3 bis 14 mm in kurzer und schlank-langer Ausführung sowie Standardausführungen mit Spannbereichen von 3 bis 20 mm und 20 bis 32 mm im Einsatz. Die mit einem Chip versehenen Werkzeugaufnahmen werden an einem Voreinstellgerät vermessen und chipgesteuert vom Werkzeugspeicher in die Maschinenspindel eingewechselt. Um die Stillstandzeiten an der Maschine und den Rüstaufwand zu reduzieren, erfolgt die Programmierung in der Arbeitsvorbereitung. Sie hat zuvor über ein CAM-System die Kundenzeichnungen in die benötigten Formate konvertiert sowie die Arbeitsabläufe und die Werkzeugbelegungspläne erstellt.
Kosteneinsparung dank höherer Zuverlässigkeit
Die höhere Zuverlässigkeit der Präzisionsspannfutter und die aus ihrer Spannkraft und Rundlaufgenauigkeit resultierende Standzeiterhöhung der Werkzeuge führen zu deutlichen Kosteneinsparungen. Diesen Zusammenhang bestätigen auch die Ergebnisse der Firma Bach. Sie konnte dank der APC-Spannfutter die Werkzeugkosten um etwa 10 Prozent senken und gleichzeitig eine höhere Leistung und Produktqualität erreichen. Jan Bach resümiert die Zeit seit der Inbetriebnahme der Mazak-Fertigungszelle: «2009, als wir diese für unseren Betrieb sehr grosse Investition tätigten, erlebten wir konjunkturell ein schwieriges Jahr. Als die Zelle ab dem 4. Quartal voll im Betrieb war, entwickelte sich das Jahr 2010, begünstigt auch durch die konjunkturelle Erholung, für uns zum bisher erfolgreichsten. Die Investition stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und mit der vollautomatisch arbeitenden Fertigungszelle können wir – auch dank der Zuverlässigkeit der APC-Spannfutter – sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren.» <<
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