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Erster Schritt: Bedürfnisse gemeinsam evaluieren
Dem ökonomischen Kalkül folgend, finden auch nur Maschinentechnologien ihren Weg in Produkte, die sich für den Kunden betriebswirtschaftlich rechnen. «Dieses Ziel erreichen wir nur deshalb, weil wir einen sehr engen Kontakt zu unseren Kunden pflegen und die Bedürfnisse gemeinsam evaluieren», fasst Georg Scheiba Product Manager Milling von GF Agie-Charmilles den Entwicklungsprozess zusammen.
Für den Maschinenbauer sind die Stellhebel im Rahmen einer Kostentreiber-Analyse in der mechanischen Fertigung schnell identifiziert.
Zweiter Schritt: Technologieevaluation
Etwas aufwändiger wird es dann im zweiten Schritt, nämlich der Technologieevaluation. Alle Technologien und konstruktiven Gestaltungsaspekte, die einen potentiellen Produktivitätsschub ermöglichen gilt es monetär zu quantifizieren undden Kostentreibern gegenüberzustellen. «Durch die systematische Analyse haben wir hier viel erreichen können. So können unsere Kunden ihre Qualitätskosten deutlich reduzieren, indem sie von unserem patentierten Operator-Support-System gebrauch machen.
Auch auf die Stückkosten hat das Operator-Support-System einen signifikanten Einfluss. Regelparameter werden von der Steuerung so überschrieben, dass sich der Kunde eine hochproduktive Geschwindigkeitsführung zu Nutzen machen kann», führt Scheiba weiter aus.
In der dritten Schicht wird Geld verdient
«Aber natürlich wäre das nur die halbe Miete, denn in der dritten Schicht wird das Geld verdient. Unsere Automationslösungen greifen das augenfälligste Problem auf: ungenutzte Maschinenzeit.» Vor diesem Hintergrund wird klar, warum auch eine der neuesten Entwicklungen von GF Agie-Charmilles, die Mikron HPM 600 HD, die hiefür wichtigen Technologiemerkmale aufgreift
Erfolgreiche Reduktion der Nebenzeiten
Zur erfolgreichen Reduktion der Nebenzeiten können die Kunden auf integrierte Automationslösungen für die Inselfertigung oder übergreifende Automationslösungen für die Multiprozess-Fertigung zurückgreifen. Zur Reduktion der Hauptzeiten wurde bei der Maschinenkonzeption das Augenmerk auf hochdynamische Vorschubantriebe, steife Maschinenkomponenten und state-of-the-art Spindeltechnologie gelegt. Der erfolgreiche Produktstart bestätigt das zukunftsweisende Konzept.
Palettenmagazine und Industrie-Roboters
Die 3-achsigen HPM-Bearbeitungszentren sind nicht nur leistungsstark, schnell und genau beim Bearbeiten, sondern empfehlen sich ebenso für die Werkstück-Automation mit den auf die Maschine zugeschnittenen Palettenmagazinen oder durch die Adaption eines universell einsetzbaren Industrie-Roboters.
Mit einer kundenspezifisch ausgearbeiteten Automationslösung können sowohl brachliegende Bearbeitungskapazitäten erschlossen, als auch Stückkosten nachhaltig gesenkt werden. Palettisierte Automationslösungen machen sogar Ruhezeiten nach der Grobzerspanung, wie sie etwa bei der Aluminium-Präzisionsbearbeitung erforderlich werden möglich, ohne dass produktive Hauptzeiten geopfert werden müssen. Die Mikron HPM 600 HD bietet hier auch die notwendige Modularität, um noch zu einem späteren Zeitpunkt in die Welt der Automation einsteigen zu können.
Um den aus der Zerspanung entstehenden Anforderungen gerecht zu werden, kommen die neuen vektorgeregelten Motorspindeln des Tochterunternehmens «Step-Tec» zum Einsatz.
Öl-/Luft-Schmierung der Keramik-Hybridlager
Sie lassen sich bei Drehzahlen von wahlweise bis 15000 oder 20000 1/min betreiben und weisen im unteren Drehzahlband einen Spitzendrehmoment von 84 Nm auf. Ausreichend Leistung also für hohe Abtragsraten in Aluminium oder in Stahl. Die kontinuierliche Öl-/Luft- Schmierung der Keramik-Hybridlager ermöglicht eine lange Laufzeit des Spindel- und Antriebmoduls. Falls doch einmal ein Wechsel nötig wird, ist dieser Servicefall schnell gelöst.
Bei den Inline-Motorspindeln von «Step-Tec» sind Antrieb und Spindel-Modul getrennte Einheiten, so dass im Fall eines Spindelcrashs nur das kostengünstige Spindel-Modul ausgetauscht wird.
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