Eine Welt voller intelligenter Maschinen Industrie 4.0: Chancen der digitalen Transformation
Industrie 4.0 und das industrielle Internet of Things sind für GE von wesentlicher Bedeutung. Das Unternehmen verwendet dafür den Begriff Industrial Internet und will mit alten Stärken und neuen Technologien den Weg für eine Welt voller intelligenter Maschinen ebnen.
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Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Maschinen nicht nur intelligent sind, sondern genial. Wo Windenergieanlagen miteinander kommunizieren, um automatisch die Leistung zu erhöhen, Triebwerke smart genug sind, um vorherzusagen, wann sie gewartet werden müssen, und Verkehrsmittel reibungslos miteinander kommunizieren, um Menschen und Güter sicher zu transportieren. GE versucht, genau so eine Welt zu entwerfen, und will darin das Potenzial der industriellen Vergangenheit mit den Softwarelösungen der Zukunft vereinen. GE versteht sich als Unternehmen, das die digitale Revolution für die Industrie nutzbar machen will und dazu beitragen möchte, dass Industrie 4.0 keine Vision bleibt, sondern Realität wird.
Informationssicherheit wird grossgeschrieben
Ein grosses Thema der Industrie-4.0-Vision ist Informationssicherheit. Diese erfordert die enge Zusammenarbeit und Abstimmung der Hersteller der Anlagenkomponenten, der Maschinen- und Anlagenbauer sowie der Betreiber und Endanwender. Zum Test der Cybersicherheit bietet GE Assessments von Produktionsanlagen und zertifiziert Maschinen und Anlagen verschiedener Branchen (zum Beispiel Energie, Öl und Gas, Wasser) gemäss neuesten internationalen Standards wie ISO 27001/27002 oder IEC 62443. So können die Stärken und Schwächen von Informations- und IT-Sicherheit bestimmt und Massnahmen zum Schutz der kritischen Anlagenelemente abgeleitet werden. Sicherheit ist ein Prozessthema, bei dem organisatorische Massnahmen und das Zusammenspiel aller intern und extern Beteiligten eine Schlüsselrolle spielen.
Im deutschsprachigen Markt liegt der Fokus sehr deutlich auf dem geschlossenen System der Produktion. Hier arbeiten die Firmen daran, wie durch noch intelligentere Steuerung und Vernetzung ein höherer Grad an Automatisierung und Autonomie erzielt werden kann, um noch flexibler auf wechselnde Anforderungen in der Produktion reagieren zu können. Das ist jedoch nur ein Teilbereich dessen, was bei GE als Industrial Internet definiert wird.
Breiter Ansatz
Der GE-Ansatz beim Industrial Internet ist breiter. Er beinhaltet auch Produktionsthemen, zielt aber ganz generell auf die Verbesserung und Optimierung des Betriebs von Anlagen aller Art. Das können Fabriken genauso sein wie Flugzeuge oder Windparks. Im Zentrum steht für das Unternehmen der Kunde, dem mit datenbasierten Dienstleistungen ein effizienterer, zuverlässigerer oder flexiblerer Einsatz seiner Systeme ermöglicht werden soll. All die Flugzeugturbinen, Züge, Blockheizkraftwerke oder Windenergieanlagen, die weltweit installiert sind, produzieren Daten und sind zunehmend in der Lage, sich mit dem Internet zu verbinden. Indem die autonomen Maschinen über das Transportmedium Internet mit einem übergreifenden Netzwerk verbunden sind, kann GE die vorhandenen Daten in einem weitaus grösseren Umfang nutzen als bisher. Für das Unternehmen ist das Industrial Internet sowohl ein Produktions- als auch ein Service-Thema, weshalb mitunter auch vom Internet of Services gesprochen wird. GE bewegt sich weg von einem «Break-Fix»-Modell, das heisst dem Reparieren bei Defekt, hin zu einem «Predict-and-Prevent»-Modell, um mögliche Risiken bereits vorherzusehen und zu verhindern. Das Industrial Internet kann helfen, diesem neuen Ansatz zum Durchbruch zu verhelfen.
Analyse und Nutzung aller relevanter Daten
Die wirklichen Nutzenpotenziale von Industrie 4.0 gehen weit über die Optimierung von Produktionstechniken hinaus. Die Basis für Industrie 4.0 ist eine bessere Verfügbarkeit sowie effiziente Analyse und Nutzung aller relevanten Daten. Vorhandene Daten werden effizienter erfasst, intelligenter ausgewertet und in Echtzeit als konkrete Handlungsanweisungen der Betriebsleitung und dem Wartungspersonal zur Verfügung gestellt. Dazu wird die klassische vergangenheitsbezogene Analyse ersetzt durch eine Algorithmen-basierte und vorausschauende digitalisierte Analyse. Dieses schafft höhere Produktions-, Energie- und Ressourceneffizienz – und damit die Voraussetzung zur Kostensenkung. Hierbei handelt es sich um einen mehrjährigen Transformationsprozess und der Weg dorthin gestaltet sich keineswegs für jedes Unternehmen gleich.
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