Industrie-Technik Schiess GmbH: Gleichbleibende Förderrichtung trotz wechselnder Drehrichtung

Redakteur: Melanie Staub

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(Schiess)
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Für die Schmierung von Lagerstellen in Getrieben, Kolbenkompressoren und Hochdruckpumpen werden idealerweise Zahnradpumpen eingesetzt. Hierbei spielt die «Umsteuerbarkeit» – die Beibehaltung der Förderrichtung trotz veränderter Drehrichtung – eine besondere Rolle. Eine Änderung der Drehrichtung kann beispielsweise bei Getrieben auftreten. Auch der kurzzeitige An- oder Auslauf von Kolbenmaschinen zählt dazu. Das Unternehmen Scherzinger setzt bewährte Gerotor-Pumpen ein, um diesen speziellen Anwendungsfällen gerecht zu werden. Die Veränderung der Exzentrizität verschafft dabei der Gerotor-Pumpe einen wesentlichen Vorteil zu aussenverzahnten Zahnradpumpen. Aufgrund der Tatsache, dass vier Umsteuerventile entfallen können, reduziert sich die Anzahl der beweglichen Teile deutlich. Nicht nur stellt die kompakte Bauform eine wirtschaftliche Lösung dar, sondern je nach Anwendung können die Werkstoffe variiert werden. Der Einsatz von Gerotor-Pumpen bei der Herstellung von Kompressoren setzt voraus, dass die Pumpen öl- und gasdicht sind. Daher sind bevorzugte Materialien für das Gehäuse Aluminium oder Grauguss. Für stark innendruckbelastete Kompressoren sind Gehäusewerkstoffe aus Stahlguss zusätzlich erhältlich. Die Rotorsätze werden generell aus Sinterwerkstoffen, bei Anforderungen an den Leichtbau auch aus Aluminium oder Kunststoff, gefertigt. Die Pumpen decken ein Fördermengenspektrum von 2 bis 200 l/min ab und halten mit einem integrierten Druckbegrenzungsventil einem Öldifferenzdruck bis ca. 8 bar stand. Zusätzlich sind sie auch als «Aufsteckpumpen» erhältlich, was bedeutet, dass die Pumpen problemlos auf verschiedene Fremdwellen montiert werden können. <<

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