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Data-Science und Miniaturisierung
Der Fruchtbarkeits-Tracker vom Zürcher Medtech Start-up Ava ist für Frauen, die ihre Gesundheit beobachten wollen, während sie versuchen schwanger zu werden, oder wenn diese ihren Körper besser kennenlernen wollen. Das Wearable (wie diese Hightech-Armbänder heissen) wird nur in der Nacht getragen. Am Morgen werden die Daten mit der Ava-App synchronisiert. Leuchtet sie auf, findet in den nächsten sechs Tagen sehr wahrscheinlich der Eisprung der Frau statt. Das Armband zeigt den Fruchtbarkeitswert mit einer Wahrscheinlichkeit von 89 Prozent in 5,3 Tage pro Zyklus an. Dies hat das Universitätsspital Zürich in einer Studie herausgefunden. Sie ist die wissenschaftliche Grundlage für den Tracker von Ava.
Dank eines winzigen und vollständig autonomen Kamera-Systems des CSEM kann man eine Person erkennen und identifizieren. Mit einer Grösse von knappen 6 cm3 ist diese Kamera das weltweit kleinste intelligente und vollständig autonome Kompaktkamera-System. Dies soll vielversprechende Applikationen im Sicherheitsbereich und in der Industriefertigung sowie in der Autoindustrie und im Transportwesen ermöglichen.
Digitale Transformation anpacken
Weltweit stehen digitale Technologien wie 3D-Druck, Virtual Reality oder Cognitive Computing vor dem Durchbruch. Oft dann, wenn zwei Technologien kombiniert werden, ermöglichen sie neue Dienstleistungen oder Produkte wie das Wearable von Ava. Ein wichtiger Faktor dabei ist, dass in das bestehende Geschäftsmodell das Thema digitale Transformation fest in die Unternehmensorganisation verankert wird. In Deutschland hat laut Bitkom nur etwa jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) eine eigene organisatorische Einheit gegründet, die sich ausschliesslich mit der Digitalisierung beschäftigt. Diese Zahl wird in der Schweiz unter den Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern nicht anders sein. Dabei bieten eigenständige Digitaleinheiten eine Chance, jenseits eingefahrener Strukturen mit neuen Technologien zu experimentieren. Ein Problem dabei sind die fehlenden Mittel bei den KMU. Einer der Wege, wie Unternehmen erste Schritte in die Digitalisierung machen können, sind Kooperationen mit anderen Firmen oder Fachhochschulen. Das nötige Wissen sich von Digitalcoaches bzw. Experten zu holen, ist eine andere Variante. Dafür muss die Geschäftsleitung aber bereit sein, zumindest ein Stück weit die Kontrolle aus der Hand zu geben – mit der Zeit vielleicht auch etwas mehr. SMM
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