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Kostenfrage
Automatisierungstechnik kann dank neuen technologischen Lösungsansätzen ebenfalls bei der Energieeinsparung helfen. Beispielsweise beim Thema Druckluft. Diese gilt schon lange als teure Energie. Für viele Anwendungen ist sie nach wie vor unersetzlich, aber mit sinkenden Preisen für die Elektronik ist ein Trend von rein pneumatischen hin zu elektromechanischen Lösungen klar erkennbar. Linearantriebe und Polysolenoid-Linearmotoren, wie zum Beispiel die Parker-ETT-Reihe, verbrauchen nur in Betrieb Energie und bieten den Originalherstellern mehr Flexibilität, eine bessere Steuerung und Präzision. Durch die Einhaltung der Flanschnormen gemäss DIN ISO 15552:2005-12 können die Elemente einfach gegen pneumatische Systeme ausgetauscht werden.
Der alte Rat «Wenn etwas nicht gebraucht wird, schalte es aus» bleibt unabhängig von Anwendung oder Technologie stets noch die nachhaltigste Methode zur Energieeinsparung.
Umweltaspekte
An dieser Stelle soll es nicht um Umweltschutz gehen, sondern um die immer schwieriger werdenden Betriebsbedingungen, unter denen Produkte eingesetzt werden. Jetzt da die Vorteile der Automatisierung auf breiter Ebene wahrgenommen werden, hat sich auch die Anzahl der Anwendungen erweitert.
In vielen Produktionsprozessen entstehen problematische Nebenprodukte, die oft zu Störungen der Anlagen führen, wie zum Beispiel korrosive Gase, Feuchtigkeit, staubige, schmutzige Raumluft, um nur einige zu nennen. Die Hersteller ihrerseits wählen also aus den verfügbaren Technologien die passende, um einen störungsfreien Einsatz der Anlagen zu gewährleisten; und das selbst bei schwierigsten Produktionsbedingungen.
Traditionelle Methoden wie das Beschichten der Leiterplatten mit einem Schutzfilm spielen nach wie vor eine wichtige Rolle, um ein Produktversagen zu reduzieren. Allerdings gewinnt ein intelligentes Konzept hier zunehmend an Wichtigkeit.
Durch sorgfältiges Abwägen und Planen in der Konstruktionsphase kann die Wirkung von Schmutzstoffen auf das Produkt deutlich vermindert werden. Die Frequenzumrichter der Parker-Serie AC30 sind beispielsweise so konstruiert, dass Wärmequellen, die zur Bildung von Kondenswasser führen könnten, von grossen Metalloberflächen innerhalb der Maschine ferngehalten werden. Leistungs- und Steuerungskomponenten sind voneinander getrennt. Die Leistungskomponenten, die normalerweise Zwangskühlung benötigen, haben einen separaten Kühlweg, sodass keine Verunreinigungen zu den empfindlicheren Steuerungskomponenten gelangen. Ein pragmatischerer Ansatz beim Gehäusedesign sorgt ausserdem dafür, dass Wärmeabstrahlung und Konvektion eine deutlich grössere Rolle bei der Produktkühlung spielen, wodurch der Bedarf an Kühlluft im Normalbetrieb reduziert wird.
Preisdruck
Maschinenbauer müssen heute ein ausserordentlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Jeder Aspekt einer Maschine wird eingehend technisch geprüft und wenn das Lastenheft feststeht, nehmen die Einkäufer das Projekt unter die Lupe. Immer mehr Unternehmen arbeiten und produzieren entsprechend dem Leitsatz von «Lean Management & Manufacturing»; so auch Parker Hannifin. Nach diesen Grundsätzen konzipieren die Ingenieure jeweils die optimale Anwendung zum bestmöglichen Preis. Alle Komponenten werden streng auf Qualität und Zuverlässigkeit überprüft. Ein weiteres Augenmerk liegt zudem auf der langfristigen Konkurrenzfähigkeit der Produkte und Preise. <<
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