Bolzenschweissen

Intelligentes Fügen dank Laserprojektion

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Darüber hinaus bietet Werklicht diverse weitere Vorteile. Zuallererst sind hier die hohe Flexibilität und Mobilität zu nennen, die den Einsatz des Systems auch direkt in produktionsnaher Umgebung erlauben. Die optischen Kamerasysteme erkennen Bewegungen des Bauteils, während sich die Projektion selbstständig neu ausrichtet. Einen wesentlichen Mehrwert stellt für den Anwender die hohe Nutzerorientierung dank einfacher Software und Oberflächen dar. Auch die Set-up-Zeiten von Werklicht sind mit üblicherweise unter zehn Minuten sehr kurz gehalten. Nicht vergessen werden sollten zudem die Investitionskosten, die für eine taktile Messmaschine und ggf. einen Messraum eingespart werden.

Sehr viele Anwendungsfälle

Weitere Anwendungen für Werklicht im Vorserienbau sind jegliches Montieren, Fügen und Verändern von Bauteilen. Beispiele dafür sind die Projektion von Kabelverläufen, Freischnitten oder Clipsen. Da das System einem virtuellen Assistenten ähnelt und den Anwender in verschiedenen Szenarien zu unterstützen weiss, werden bei der täglichen Arbeit damit nicht selten vollkommen neue Anwendungen erkannt. Häufig handelt es sich dabei um Applikationen, die auch die Spezialisten bei Extend3D überraschen. Fakt ist jedoch, dass es sehr viele Anwendungsfälle gibt, bei denen es notwendig und hilfreich ist, CAD-Daten auf die Bauteile zu projizieren. Deshalb ist das Einsatzspektrum von Werklicht breit gefächert und reicht vom Vorserien- bis zum Werkzeugbau, im Grunde genommen in alle Ecken des Maschinenbaus.

Erweiterter Funktionsumfang

Damit die Kunden für ihre individuellen Anforderungen stets bestmöglich ausgerüstet sind, bietet das Münchner Unternehmen umfangreiches Hardware-Zubehör für alle (Anwendungs-)Fälle an. So (nicht nur) für das Bolzenschweissen u. a. den Systemträger «Lifterwagen» inklusive Beleuchtung und Hubsäule, die erlaubt, Werklicht geradezu schwerelos zu bewegen, auch auf die Seite und in der Neigung, wodurch jede Stelle der Karosserie erreicht wird. Die Flexibilität des Systems steigert ein weiteres Detail deutlich: Nachdem die CAD-Daten der Karosserie eingelesen sind, können auch alle weiteren Informationen aus der CAD-Datei, z. B. Nieten oder Kanten, ebenfalls projiziert und geprüft werden. Dieses Feature erweitert den Funktionsumfang von Werklicht enorm und birgt fast unbegrenzte Möglichkeiten, damit zu arbeiten. Der Phantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

Auch und gerade in der Qualitätssicherung, denn diese unterstützt das Laserprojektionssystem ebenfalls. Weil jegliche Veränderungen mit Werklicht überprüft werden können. «Selbstverständlich gilt dies auch für die Kontrolle von etwas bereits ‹Bestehendem› mit dem System anhand der CAD-Daten», ergänzt Alexander Geisser, Marketing von Extend3D. «Wobei wir – obwohl wir uns in der Messtechnik einordnen – nicht in erster Linie messen. Wir projizieren und zeigen damit Informationen an, Messen ist für uns lediglich ein Mittel zum Zweck.» <<

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