Rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) KI in der Industrie – die unausweichliche Zukunft

Aktualisiert am 10.05.2024 Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) ist ein Thema, das die Schweizer Industriebranche derzeit stark beschäftigt. Und dies zu Recht: Denn die Frage lautet nicht, ob KI Einzug in unsere Branche halten wird, sondern wie wir die Technologie am effektivsten nutzen können.

Die Bildgenerierung mithilfe von KI ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Wie sieht es mit der Zukunft unserer Produktionsstätten aus?(Bild:  Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG)
Die Bildgenerierung mithilfe von KI ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Wie sieht es mit der Zukunft unserer Produktionsstätten aus?
(Bild: Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG)

Raphaël Müller wird am kommenden SMM Kongress (Anmelden mit Gratis-Code: SMMKONGRESS24_NL) einen Vortrag halten. Einen kleinen Vorgeschmack zum Thema seines Vortrages, erhalten Sie im folgenden Beitrag. Am SMM-Kongress können Sie die Thematik mit Raphaël Müller vor Ort diskutieren.

Es ist noch nicht lange her, da wurden Technologien wie das Internet der Dinge (IoT) oder die Industrie 4.0 als «Hot Topics» in der Industriebranche diskutiert. Nun liegt der Fokus vor allem auf der künstlichen Intelligenz. Ein Grund dafür ist der Durchbruch von ChatGPT und anderen «Large Language Models». Diese Anwendungen haben einem grossen Publikum die vielfältigen Möglichkeiten von KI aufgezeigt. Wer sich hingegen schon länger mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt, weiss, dass die Algorithmen der heutigen KI-Lösungen schon lange existieren. Dass jetzt vermehrt die anderen grossen Namen der Technologiebranche wie Google und Amazon ihre eigenen Modelle gegen ChatGPT in den Ring schicken, hat die Entwicklung neuer, praktischer KI-Tools jedoch deutlich beschleunigt.

Konkrete Anwendungsfälle in der Industrie

Zwar ist KI bereits in einigen industriellen Tools integriert, aber eine grundlegende Revolution der Industrie durch diese Technologie steht noch aus. Spannende, potenzielle Use Cases gibt es durchaus, von der KI-gestützten Maschinen-Autokorrektur bei Fertigungsprozessen über die automatische Maschinenprogrammierung bis hin zur Unterstützung bei der Planungsarbeit.

Besonders interessant ist das Potenzial generativer KI, die durch User-Inputs lernt und sich kontinuierlich verbessert. Gleichzeitig müssen wir uns der Risiken bewusst sein, die mit der unreflektierten Bereitstellung von Informationen einhergehen. Denn alle Daten, die wir in die künstliche Intelligenz «einspeisen», können für Antworten genutzt werden, die potenziell weit über unsere eigentlichen Absichten hinausgehen. Sensible Daten sollte man daher nicht für das Trainieren einer KI verwenden.

Konsolidierung und neue Chancen

Wo führt die KI-Reise hin? Nach der anfänglichen Euphorie um das Thema treten wir nun in eine Konsolidierungsphase ein. In den kommenden Jahren werden wir vermehrt den Launch echter, industrietauglicher KI-Tools sehen. Als führender Schweizer Werkzeugpartner stellen wir uns natürlich auch bei Brütsch/Rüegger Tools die Frage, wie wir KI nutzen wollen. Wir betrachten das Thema von zwei Seiten: Einerseits integrieren wir KI in unsere digitalen Lösungen, mit denen wir Kunden in ihrer digitalen Transformation unterstützen. Andererseits erforschen wir potenzielle Anwendungsfälle: Mit einem Portfolio von 300 000 Produkten in unserem Toolshop bietet uns KI ein enormes Potenzial, um die Artikelauswahl sowie unsere internen Prozesse zu optimieren.

Brütsch/Rüegger Tools: 25 Experten im Bereich der Digitalisierung

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung von KI-Technologie nicht von heute auf morgen gelingt. Vielmehr erfordert es eine Phase der Investition und Expertise. Wir beschäftigen daher mittlerweile 25 Experten im Bereich der Digitalisierung. Unser Ansatz besteht darin, nicht nur Technologien zu entwickeln, sondern diese in enger Abstimmung mit den Bedürfnissen unserer Kunden zu gestalten. Denn die Basis für den Einsatz von künstlicher Intelligenz sollte immer ein menschliches Bedürfnis sein. SMM

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