Zoller: Werkzeuge digital organisieren und verwalten Komfortabel und schnell zur Datenbasis

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

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Mit der Software TMS Tool Management Solutions übernehmen Anwender Daten auf Tastendruck aus individuellen Tabellen, Katalogen und aus dem Internet. Sie schaffen schnell und komfortabel die Basis für eine weitreichende Digitalisierung der internen Prozesse rund um den Einsatz zerspanender Werkzeuge.

Schnell, einfach, prozesssicher: Mit der digitalen Werkzeugverwaltung TMS Tool Management Solutions von Zoller finden alle im Produktionsprozess beteiligten Fachkräfte unverzüglich das jeweils optimal passende Werkzeug.   (Bild:  Zoller)
Schnell, einfach, prozesssicher: Mit der digitalen Werkzeugverwaltung TMS Tool Management Solutions von Zoller finden alle im Produktionsprozess beteiligten Fachkräfte unverzüglich das jeweils optimal passende Werkzeug.
(Bild: Zoller)

Den Vorbehalten mittelständischer Fertigungsbetriebe gegenüber einer Digitalisierung der Werkzeugorganisation und -verwaltung begegnet Christoph Zoller (Geschäftsführer, E. Zoller GmbH & Co. KG in D-Pleidelsheim) mit Systemlösungen, die auf das Werkzeugmanagement perfekt ausgelegt sind. Wie er erläutert, hat eine vollständig digitalisierte, papierlose Verwaltung von Werkzeugen zahlreiche Vorteile. Im Einzelnen sind dies:

  • Transparenz bei Beständen und im Werkzeugkreislauf
  • schnelles Finden von Werkzeugen
  • jederzeit und überall aktuelle, korrekte Werkzeugdaten
  • optimierter Werkzeugbestand
  • minimierter Aufwand in Beschaffung, Logistik und Lager
  • höchste Prozesssicherheit

Christoph Zoller erläutert: «Von diesen Vorteilen profitieren sämtliche an der Fertigung beteiligten Bereiche: der Einkauf, die CAD-Konstruktion, die CAD/CAM-Programmierung, die Werkzeugvorbereitung mit Messen, Einstellen, Montage und Demontage, das Werkzeuglager sowie die Maschineneinrichter. Die Fertigung selbst minimiert Stillstandszeiten und Risiken von Schäden an Maschinen und Werkzeugen durch Crash.»

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Stammdaten flexibel und einfach einpflegen

Zum Anlegen von Stammdaten für eine digitalisierte Werkzeugverwaltung sagt Robin Bender, Projektmanager für die Software TMS Tool Management Solutions bei Zoller: «Unsere Software lässt sich flexibel den jeweiligen Forderungen entsprechend einsetzen. Stammdaten können beispielsweise aus den häufig genutzten Tabellen der Standardsoftware Excel einfach und schnell übernommen werden.» Zoller stellt dafür eine standardisierte Tabelle (ein Template) zur Verfügung. Aus dieser liest die Software TMS Tool Management Solutions Werkzeugdaten innerhalb kürzester Zeit ein und speichert sie in den vorgesehenen Datenfeldern. Die Daten individuell vorhandener Tabellen sind lediglich passend zur Standardtabelle von Zoller zu konvertieren, also in die jeweiligen Spalten zu schreiben. «Selbstverständlich unterstützen wir unsere Kunden mit einer Konvertierungssoftware. Dazu benötigen wir lediglich die Formatierungen der individuellen Tabellen. Dann gelingt das Übertragen der Werkzeugdaten in unsere Software zur Werkzeugverwaltung auf Tastendruck», erläutert Robin Bender.

Hunderte Werkzeuge auf einen Streich

Als eine weitere sehr komfortable und schnelle Methode zur Datenübernahme bezeichnet Robin Bender das Einlesen über die Internetplattform Tools United von Cimsource in Aachen (cimsource.com). Sie wird direkt in der Software von Zoller aufgerufen. «Dort stehen vor allem Standardwerkzeuge von einer Vielzahl international tätiger Werkzeughersteller zur Auswahl. Man kann per Mausklick jeweils individuell wählen und die Datenübernahme starten», berichtet Robin Bender.

Direkt importieren

In der Software zur Werkzeugdatenverwaltung ist dafür eine Schnittstelle integriert. Über sie lassen sich einzelne Werkzeuge anhand der Artikelnummern der Hersteller übernehmen. Wahlweise kann man nach Bearbeitungsverfahren auswählen und umfassende Listen anzeigen lassen. Anhand weiterer Kriterien – beispielsweise Durchmesser, Länge, Schneidenanzahl – verfeinert man die Auswahl. Auf Tastendruck werden die ausgewählten Werkzeuge in die Software TMS Tool Management Solutions importiert. Dabei ist lediglich eine individuelle Identnummer anzugeben.

Werkzeuglisten einlesen

Wahlweise ist dies für komplette Werkzeuglisten automatisiert möglich. Das ermöglicht bei minimalem Aufwand, innerhalb kürzester Zeit eine umfassende Auswahl an Standardwerkzeugen in die Software zur Werkzeugverwaltung einzupflegen. Besonders vorteilhaft ist, dass von den Herstellern standardisierte Parameter der Werkzeuge und auf Wunsch auch 3D-Grafiken für aktuelle CAD/CAM-Programmier- und Simulationssysteme enthalten sind. Beim Investieren in die Software von Zoller ist lediglich eine (jeweils zeitlich befristete) Lizenz für die Internetplattform Tools United zu beschaffen.

Direkt vom Hersteller

Arbeiten Fertigungsbetriebe überwiegend mit Werkzeugen von nur einem oder nur wenigen Herstellern, lohnt sich auch eine automatisierte Datenübernahme direkt aus deren digitalen Katalogen im Internet. Allerdings ist eine Datenübernahme davon abhängig, welche Möglichkeiten die jeweiligen Hersteller bereitstellen. Dazu sagt Robin Bender: «Manche Werkzeughersteller stellen ausschliesslich gesamte Kataloge als Datensatz zur Verfügung, andere bieten auch Auswahlkriterien, beispielsweise nach Sachmerkmalen. Bei Letzteren kann man individuell vordefinierte Listen an Werkzeugen übernehmen.» Dies gelingt, da die Stammdaten der Werkzeuge weitgehend normiert gespeichert und bezeichnet sind.

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Robin Bender ergänzt: «Selbstverständlich können Fachkräfte die automatisch eingepflegten Werkzeugdaten in unserer Software individuell weiterbearbeiten. So kann man über die Editierfunktion eigene Stammdatennummern vergeben oder zusätzliche Felder zur Auswahl von Listen anfügen.»

Sonderwerkzeuge individuell definieren

Arbeiten Fertigungsbetriebe mit individuellen Werkzeugen, lassen sich diese in der Software TMS Tool Management Solutions über Eingabefelder mit einer Vielzahl an Parametern und Kriterien definieren und speichern. «Zunächst wählt das Personal ein Bearbeitungsverfahren für das anzulegende Werkzeug, zum Beispiel Fräsen. Damit erhält man ein Stammdatenblatt für Fräswerkzeuge auf dem Bildschirm. Dort sind die für diese Werkzeugkategorie festzulegenden Geometrien und Parameter enthalten», berichtet Robin Bender.

Zu Beginn ist eine Identnummer zu vergeben, anschliessend werden die Daten eingepflegt, die das jeweilige Werkzeug beschreiben. Robin Bender sagt dazu: «Vorteil unserer Toolmanagement-Software ist, dass nicht unbedingt individuell zu bestimmende Daten bereits mit Standardwerten angegeben sind. Um ein Werkzeug ausreichend für den Gebrauch in der Werkzeugverwaltung zu definieren, reichen deshalb meist wenige Parameter aus.» Dazu gehören beispielsweise einige grundlegende Abmessungen. Weitere Details, zum Beispiel Freiwinkel an Schneiden und ähnliche Geometrien, kann man später exakt angeben, soweit das für den Einsatz in CAD/CAM-Systemen, in der Voreinstellung und auf CNC-Maschinen erforderlich ist.

Automatisch auf Plausibilität prüfen

Diese einzelne Dateneingabe steht in der Software TMS Tool Management Solutions wahlweise für Monoblockwerkzeuge, beispielsweise VHM-Fräser, und für zusammengesetzte Komplettwerkzeuge zur Verfügung. Bei Letzteren sorgen automatische Prüfungen auf Plausibilität nach DIN 4000 dafür, dass nur sinnvolle und technisch realisierbare Komplettwerkzeuge vorgegeben und gespeichert werden. Damit sorgt die Software für höchste Prozesssicherheit.

Von Komponenten zu Komplettwerkzeugen

Sind in der Software zur Werkzeugverwaltung bereits Komponenten enthalten, lassen sich Komplettwerkzeuge teilweise automatisiert erstellen. Dazu wählt das Personal lediglich die gewünschten Komponenten, zum Beispiel Werkzeugaufnahme, Spannzange und VHM-Bohrer. Nach dem Prüfen auf passende Geometrien setzt die Software automatisch das Komplettwerkzeug zusammen. Zum Speichern gibt man eine Stammnummer vor und legt damit einen eigenen Datensatz an. Automatisiert erstellt die Software zur Werkzeugverwaltung ein 3D-Modell (Volumenmodell) zum CAD/CAM-Programmieren und -Simulieren.

Qualifizierter Service von Spezialisten

Beim Installieren der Software TMS Tool Management Solutions sowie beim Auswählen und Erstellen von Stammdaten unterstützen selbstverständlich die Spezialisten des Softwareentwicklers die Fachkräfte in den Fertigungsbetrieben. «Wir wollen insbesondere kleineren Unternehmen den Weg ebnen zu einer umfassenden Digitalisierung mit allen Vorteilen. Dafür stellen wir unser weitreichendes Fachwissen und unsere Erfahrungen aus der industriellen Praxis zur Verfügung. Anwender können voll und ganz auf das Know-how unserer qualifizierten Experten vertrauen. Wir beraten ausführlich zu den jeweils optimalen Verfahren, Daten in unsere Software einzugeben. Zudem haben wir die Bedienung der Software weitgehend intuitiv gestaltet. Somit kann auch im Umgang mit Software wenig erfahrenes Personal nach minimalem Training innerhalb kürzester Zeit unsere Software zur Werkzeugverwaltung erfolgreich und profitabel einsetzen», hebt Christoph Zoller hervor.

(kmu)

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