Fakuma: Kunststoff hat Zukunft Kunststoff – digitalisieren für Werkstoff-Kreislauf

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Fakuma in Friedrichshafen fokussiert sich als führende Fachmesse für Spritzgiessen, Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing vom 17. bis 21. Oktober 2023 auf Kreislaufwirtschaft, Effizienz und Nachhaltigkeit.

Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltige Produktion von Kunststoffen und Bauteilen aus Kunststoff stehen im Fokus der diesjährigen Messe Fakuma in Friedrichshafen. (Bild:  P. E. Schall)
Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltige Produktion von Kunststoffen und Bauteilen aus Kunststoff stehen im Fokus der diesjährigen Messe Fakuma in Friedrichshafen.
(Bild: P. E. Schall)

Der Wertstoff Kunststoff bestimmt inzwischen weitreichend unser Leben. Zahlreiche Produkte im Konsum- und im Industriebereich sind ohne Kunststoff nicht mehr möglich. Kunststoff herstellende und verarbeitende Unternehmen verwirklichen deshalb hochwertige und langlebige Produkte für eine Vielzahl an Branchen – für die Energiegewinnung bei Solarmodulen, für Komponenten der E-Mobility, für das Bauwesen, die Verpackungsindustrie, für technische Komponenten, für den Leichtbau und die Fahrzeugproduktion, für die Medizintechnik und für die Einrichtungsbranche. Allerdings stellt Kunststoff spezielle Forderungen hinsichtlich Ressourcenverbrauch und Wiederverwendung.

Kreislauf gefordert

«Auf der Agenda vieler Aussteller der Fakuma stehen weiterentwickelte Maschinen zur Herstellung und Weiterverwendung der Kunststoffe, optimierte Prozesse bei der Herstellung und Verarbeitung, verbesserte Materialien, neu designte Produkte und zukunftsweisende Geschäftsmodelle», informiert Annemarie Schur, Projektleiterin beim Messeveranstalter P. E. Schall. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, ein verstärkter Ressourcenschutz, eine verbesserte Umweltverträglichkeit und eine echte Nachhaltigkeit sind daher wichtige Themen der Fakuma. «Kunststoff muss den Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft gerecht werden», ergänzt die Projektleiterin.

Nachhaltig produzieren

Die Branche sieht sich diversen tiefgreifenden Aufgaben gegenüber. Dazu gehört das Ziel, als herstellendes und verarbeitendes Unternehmen den Treibhausgasausstoss zu reduzieren, den Energieeinsatz zu verringern und die Prozesse zu verbessern. Zugleich ist der Umbau hin zur Kreislaufwirtschaft in all seinen Facetten zu realisieren. Digitalisierung und Automatisierung zeitigen ohnehin wesentliche Transformationsprozesse, die allerdings als positive Treiber wirken. Sie werden den effizienten Einsatz aller Ressourcen in der Herstellung, Verarbeitung, Anwendung und Wiederverwendung beziehungsweise Rückführung des Kunststoffs unterstützen. Hier werden auch zunehmend KI-basierte Lösungen hilfreich sein. «Die Fakuma 2023 wird an vielen Stellen wichtige und gute Impulse geben, um das Denken und Handeln in funktionierenden Kreisläufen positiv voranzubringen», konstatiert Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeveranstalters P. E. Schall. Wie sie hinzufügte, sei die Messe der geeignete Rahmen, um fachlich zu diskutieren, sachlich aufzuklären und umsetzbare Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft aufzuzeigen. (kmu) SMM

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