Einkaufsmanagerindex Lichtblick für deutsche Industrie zum Jahresbeginn

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Die deutsche Industrie ist vielversprechend in das neue Jahr gestartet. Aufgrund der steigenden Anzahl an Neuaufträgen – dem ersten Anstieg seit drei Monaten – konnte die Produktion im Januar 2026 erhöht werden.

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) ist der führende Verband und Netzwerkpartner für über 13 000 Einkaufs-, Supply-Chain- und Logistikverantwortliche in Deutschland und Europa. Alle Branchen und Sektoren, vom Einzelunternehmen über den Mittelstand bis zum Konzern, sind in der BME-Community vertreten. Das Volumen der von den Mitgliedern beschafften Waren und Dienstleistungen beträgt jährlich rund 1,25 Billionen Euro. Das entspricht knapp einem Drittel des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Ziele des BME sind der Know-how-Transfer durch Erfahrungsaustausch, die Forschungsförderung sowie die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fach- und Führungskräften. 1954 gegründet, zählt der BME am Standort Eschborn mehr als 100 Beschäftigte.(Bild:  BME)
Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) ist der führende Verband und Netzwerkpartner für über 13 000 Einkaufs-, Supply-Chain- und Logistikverantwortliche in Deutschland und Europa. Alle Branchen und Sektoren, vom Einzelunternehmen über den Mittelstand bis zum Konzern, sind in der BME-Community vertreten. Das Volumen der von den Mitgliedern beschafften Waren und Dienstleistungen beträgt jährlich rund 1,25 Billionen Euro. Das entspricht knapp einem Drittel des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Ziele des BME sind der Know-how-Transfer durch Erfahrungsaustausch, die Forschungsförderung sowie die Aus- und Weiterbildung von qualifizierten Fach- und Führungskräften. 1954 gegründet, zählt der BME am Standort Eschborn mehr als 100 Beschäftigte.
(Bild: BME)

Der gemeinsam mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) erstellten HCOB Einkaufsmanagerindex Deutschland (EMI) – ein Indikator für das Geschäftsklima – notierte im Januar dieses Jahres mit 49,1, Punkten auf dem höchsten Stand seit drei Monaten nach 47,0 Punkten im Dezember 2025. Der EMI verharrt damit allerdings seit jetzt 43 Monaten kontinuierlich in der der Kontraktionszone unter 50 Punkten.

Viele Hersteller arbeiteten im Januar verstärkt Rückstände ab, um die Produktion anzukurbeln. Die Austragsbestände – sowohl im Vor- als auch im Fertigwarenlager – sanken daher deutlicher als im Vormonat.

Geschäftsaussichten optimistischer

Bezüglich der Geschäftsaussichten äusserten sich die Hersteller im Januar optimistischer als im Dezember. Der entsprechende Index erreichte den höchsten Stand seit sieben Monaten. Begründet wurde die Zuversicht mit der Einführung neuer Produkte, mit Innovationen und mit höheren Investitionen.

Beschäftigung nimmt weiter ab

Trotz der teilweise höheren Auslastung setzte sich der Stellenbau im Januar weiter fort. Unternehmen, die Personal reduzierten, begründeten dies mit Umstrukturierungen, der Reduzierung von Leiharbeit und der Nichtbesetzung offener Stellen. Den grössten Stellenrückgang meldeten die Hersteller von Investitionsgütern.

Die wichtigsten Ergebnisse im Konsumgüterbereich

  • Anstieg bei Produktion und Auftragseingang
  • Niedrigster Stellenabbau seit 28 Monaten
  • Verkaufspreise steigen den fünften Monat in Folge

Die wichtigsten Ergebnisse im Vorleistungsgüterbereich

  • Niedrigere Produktion aufgrund geringerer Neuaufträge
  • Kosteninflation steigt auf 38-Monatshoch
  • Deutlicher Rückgang bei Vor- und Fertigwarenlager

Die wichtigsten Ergebnisse im Investitionsgüterbereich

  • Plus bei Auftragseingängen puscht Fertigung
  • Beschäftigung sinkt langsamer aber immer noch deutlich
  • Verkaufspreise sinken trotz höherer Kosten

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