Lineartechnik: feine Strukturen und Freiformflächen

Redakteur: Redaktion SMM

Umstieg auf Linearmotor-Antrieb: Auf der EMO 2009 in Mailand stellte Agie Charmilles seine Mikron-HSM/XSM-LP-Reihe vor, die in der Lage ist, mit hoher Beschleunigung feinste Strukturen und Freiformflächen zu bearbeiten. Auf Grund dieser Eigenschaften sind die Maschinen besonders prädestiniert für die Fertigung in der Medizintechnik bzw. für die Produktion von Teilen für Dentalimplantate.

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Ari. Die neu entwickelten drei- und fünfachsigen Mikron-HSM/XSM-LP-Bearbeitungszentren (LP steht hierbei für Linear Performance) bringen durch ihre steife und robuste Konstruktion echten Mehrwert in ein breites Spektrum von Einsatzgebieten. Zwei Jahre nach der Vorstellung der ersten Prototypmaschinen an der EMO 2007 in Hannover erfolgt nun die Markteinführung einer ausgereiften Produktlinie: Mikron HSM/XSM 400 LP und 400U LP.

Lineartechnik verbessert HSC-Prozesse

Die Zuverlässigkeit musste sie den Ingenieuren von GF Agie-Charmilles im harten Pilotkundeneinsatz beweisen: «Nur so konnten wir die Maschine auf Herz und Nieren testen und schliesslich für den Verkauf freigeben», erklärt Georg Scheiba, Produktmanager der Baureihe. Auch der Umstieg auf die Linearmotor-Technologie hält bei der Maschinenplattform das, was er verspricht. Alle Pilotkunden waren restlos begeistert über die Leistungsfähigkeit der Maschine. Alle konnten spürbare Verbesserungen in ihren etablierten HSC-Prozessen beobachten.

Doch der Weg zum Ziel war lang. Um in diese neue Dimension vorzudringen, musste das Konzept des Vorgängermodells mit Kugelgewindetrieb komplett auf den Prüfstein gestellt werden. Klar, dass dies nicht spurlos am Design der neuen Baureihe vorüberging. Nur sehr wenige Bauteile der alten HSM-Baureihe sollten letztlich in die neue Baureihe HSM/XSM LP übernommen werden. Deshalb ist die Freude nun umso grösser: «Die Mühe hat sich gelohnt. Heute stehen wir vor einer extrem leistungsfähigen und robusten HSC-Maschine. Ein grossartiger Erfolg», erklärt Georg Scheiba.