Majesty Software GmbH: ERP-System gewährleistet flexible Lieferkette
>> Ein Praxisfall im Bereich Supply-Chain-Management zeigt, wie die Produktion durch Vernetzung der Lieferkette dynamisiert werden kann. Das Unternehmen Moser Mechanik setzt die Branchenlösung «Majesty ERP» erfolgreich ein und kann dadurch auch in einem sich stark verändernden wirtschaftlichen Umfeld auf konstante Kundenorientierung setzen.
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mei. Das 1895 gegründete Unternehmen Moser Mechanik beschäftigt rund 15 Mitarbeiter und stellt im bernischen Frutigen an zwei Standorten komplexe Drehteile her. Vor ein paar Jahren stiegen die Ansprüche der Produktion, worauf das Vorgängersystem diesen nicht mehr entsprechen konnte. So entschieden sich Hansjürg Moser und sein Sohn Konrad nach kurzer Evaluation im Jahr 2007 für die Branchenlösung «Majesty ERP». Konrad Moser erklärt: «Entscheidend für den Umstieg auf das neue System war, dass Majesty unsere individuellen Anforderungen umsetzen kann.» Nach der automatisierten Datenübernahme (direkt aus «Mechanik 3000») wurden die internen Abläufe kontinuierlich synchronisiert und optimiert.
Transparenter Datenaustausch
Ein Grosskunde stellte Moser Mechanik 2009 vor eine neue Herausforderung: Dieser wollte seinen Drehteile-Lieferanten in das eigene Forecast-System einbinden. Ziel war es, auf elektronischem Weg die Produktionsabläufe zwischen Kunde und Hersteller zu dynamisieren und Änderungen flexibler handhaben zu können.
Heute erhält Moser Mechanik wöchentlich ein File vom Grosskunden, mit dem die noch nicht ausgeführten Produktionsaufträge sowohl mengen- als auch terminspezifisch automatisch angepasst werden. Der Produktionsplaner sieht im grafischen Leitstand die Änderungswünsche des Kunden und kann so möglichst nahe und unter Berücksichtigung sämtlicher Aufträge und Kapazitäten die Produktionsaufträge neu einlasten.
Dabei werden auch Änderungen am Zeichnungsindex mitberücksichtigt. Der beidseitige Informationsaustausch über laufende und zukünftige Produktionsaufträge wird somit transparent. Das Teilprojekt wurde ab der ersten Kontaktnahme innert vier Monaten abgewickelt. Der verantwortliche Entwickler, Dr. Wolfgang Roith, sagt heute: «Umfangreiche Prüfungen beim Datenimport vermeiden Falschlieferungen und in Verbindung mit dem Leitstand erhöht sich die Liefertreue deutlich.»
Anpassbares Standardsystem
Dank der grossen Fülle an verfügbaren Parametern und Modulen setzt Moser Mechanik das Branchensystem über die gesamte Wertschöpfungskette ein; ab der Vorkalkulation mit Angebot und Auftrag über die Produktion bis hin zur Auslieferung und Nachkalkulation. Updates spielt Konrad Moser selbständig ein, auch die Reports gestaltet er weitgehend autonom. «Die Möglichkeit, Majesty nach Bedürfnissen spezifisch erweitern zu lassen, erlaubte uns, im wirtschaftlich seit 2009 stark veränderten Umfeld mit neuen Rahmenbedingungen zu bestehen und unsere eigene Kundenorientierung weiter hoch zu halten», bemerkt Konrad Moser abschliessend. <<
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