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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit Rz 0,5 bis 0,8 µm liegt die Oberflächenqualität über der Forderung von 1 µm. Die Finishmaschine erzielt eine Taktzeit von gerade einmal 18 Sekunden. Die Bürsten fahren ans Werkstück, halten kurz Kontakt, fertig. Mit einer Drei-Maschinen-Lösung wäre das nie möglich gewesen.
Die Bürsten sind mit 150 kg bei einem Durchmesser von 500 mm recht schwere Werkzeuge. Die Standzeit liegt bei etwa einer Woche. Um den Tausch so einfach wie möglich zu gestalten, achteten die Konstrukteure auf eine gute Zugänglichkeit. Das Rundtischprinzip kommt dem entgegen. D. Landhäusser: «Wir haben zwei Jahre entwickelt, bis wir so weit waren. Die Lösung ist nun fit für grosse Stückzahlen, sie ist ein absolutes Novum in der Automobilbranche.» Der Vertriebsmanager kann sich gut vorstellen, dass sich die ursprünglich als Sonderlösung konzipierte Bürstenmaschine am Markt etabliert, eventuell auch für andere Werkstücke. Die hohe Qualität und die enorm kurzen Taktzeiten seien ganz starke Argumente.
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