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Unterm Strich: Zeit gespart und Qualität verbessert
Der Umbau erfolgte 2014 bei laufender Produktion. Das heisst, erst wurde eine Maschine ausgetauscht und das Palettensystem in Betrieb genommen. Nach einem halben Jahr folgte die zweite Maschine. Andreas Marterer lobt: «Die Terminierung und überhaupt die ganze Zusammenarbeit mit Heckert und Schuler hat tadellos funktioniert.» Auch die bisherigen Erfahrungen mit der neuen Fertigungsanlage sind durchwegs positiv, wie Produktionsleiter Schröter bestätigt. «Wir nutzen sie momentan im bedienergeführten Zweischicht-Betrieb. Eine bedienerlose dritte Schicht werden wir bei Bedarf einführen. Aber zunächst gilt es noch die nachgelagerten Prozesse bis hin zur Montage zu optimieren.» Was die Zerspanung anbelangt, sind die gesteckten Ziele erreicht. Die Rüstzeiten gingen um 50 Prozent zurück und die Bearbeitungszeiten auf den HEC 630 Athletic liegen um rund 10 Prozent unter den früheren. Als besonders erfreulich beurteilt Arbeitsvorbereiter Marterer, dass er die vorhandenen Werkzeuge und Programme weitgehend 1:1 übernehmen konnte. Neben der Zeitersparnis stellte sich mit der neuen Produktionsanlage eine verbesserte Qualität in der Bearbeitung ein. Mit den HEC 630 Athletic erreicht CVS mühelos die beispielsweise bei Schraubenverdichtern geforderten Positionstoleranzen von 0,04 mm. Auch Bohrungstoleranzen im Bereich von IT6 werden eingehalten, ebenso die notwendige Rautiefe von Rz = 6 µm. Uwe Schröter erklärt: «Wir unterziehen unsere Bauteile einer regelmässigen Qualitätskontrolle. So erfassen wir zum Beispiel die kritischen Masse jedes fünften Schraubenverdichters. Hier konnten wir tendenziell eine deutliche Verbesserung gegenüber unserer früheren Fertigung feststellen.» SMM
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