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Die Schweizer KMU gehören zu den weltweit innovativsten. Viele solcher Betriebe sind in Nischenbereichen sogar weltmarktführend. In den letzten Jahren haben hiesige Firmen nicht bloss mehr Patente in Europa angemeldet als je zuvor, die prozentuale Zunahme der Anmeldungen in 2010 war sogar massiv stärker als in den vergangenen Jahren, wobei aber zu berücksichtigen ist, dass in den Krisenjahren 2008 und 2009 die Anmeldungen gegenüber 2007 etwas abnahmen (Quelle: EPO Statistics Filings 2001–2010).
Deutlich niedrigere Kosten für Patentanmeldungen im Ausland
Diese Entwicklung ist nicht nur in der Schweiz zu beobachten. Die Zunahme der europäischen Patentanmeldungen von Ländern aus dem Nicht-Euroraum war stärker als von solchen aus dem Euroraum. So hat die Anmelderate von Australien (18 %), der Schweiz (15 %), Grossbritannien (12 %), Schweden (13 %) und USA (20 %) im Jahr 2010 prozentual stärker zugenommen als die der Euroländer Deutschland (9 %), Frankreich (7 %), Italien (5 %) und den Niederlanden (–11 %). Es gibt eine einfache Erklärung hierfür: Dank den tiefen Kursen des Euro und US-Dollar sind die Kosten für Patentanmeldungen im Ausland durch Schweizer Unternehmer deutlich gesunken und so preiswert wie noch nie. Somit lohnt es sich vor allem jetzt, vermehrt in Patente zu investieren. Die allgemeinen Kosten europäischer und US-amerikanischer Patentanmeldungen sind im Vergleich zu den Vorjahren um rund 20 Prozent gesunken.
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