Motek und Bondexpo haben sich gut behauptet
Weit über 30000 Fachbesucher aus 61 Nationen und gegen 1100 Aussteller aus 21 Ländern – Mit diesen Ergebnissen hat das Fachmessen-Duo Motek (Montage- und Handhabungstechnik) und Bondexpo (industrielle Klebetechnik) die Erwartungen der internationalen Anbieter und Anwender weitgehend erfüllt. Viele der Aussteller zeigten sich zum Messeschluss zufrieden über die Besucherfrequenz und die Qualität der Kontakte.
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joe. Die 28. Ausgabe der Motek, der internationalen Fachmesse für die Montage- und Handhabungstechnik, und die 3. Bondexpo, Fachmesse für industrielle Klebetechnik, sind zeitgleich vom 21. bis 24. September in der Messe Stuttgart recht erfolgreich über die Bühne gegangen. Mit zusammengezählt knapp 1100 Ausstellern aus 21 Ländern und mit über 30000 Fachbesuchern aus aller Welt haben die beiden Veranstaltungen die Erwartungen des Messeveranstalters P.E. Schall weitgehend erfüllt oder sogar übertroffen; und ausserdem ihre Bedeutung als führende Branchentreffpunkte wie auch als Trend-Barometer klar bestätigt.
In Anbetracht der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler wenn nicht der meisten Unternehmen dieser Branchen sind die erzielten Ergebnisse durchaus als vertrauensbildende, positive Zeichen und als schöner Erfolg zu werten.
Die zunehmende Wichtigkeit dieser beiden Messen am aufstrebenden Messeplatz Stuttgart erkannten übrigens auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Verbänden, so beehrte etwa der Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Ernst Pfister, die Veranstaltung am 3. Messetag mit einem Rundgang.
Aussteller mehrheitlich zufrieden
Die knapp 1100 Aussteller (2008: 1200 Aussteller) - exakt 1002 auf der Motek und 87 auf der Bondexpo - präsentierten das gesamte Technologie-, Produkt- und Systemlösungsangebot für die Automatisierung in Produktion und Montage (Motek) sowie für die Klebe-, Vergiess-, Dichtungs- und Schäumtechnik (Bondexpo). Eines der stärksten Ausstellerkontingente von ausserhalb Deutschlands stellte einmal mehr die Schweiz. Daneben waren aber auch Aussteller aus den USA, China, Korea, Taiwan und aus Russland anzutreffen. Die effektiv belegte Ausstellungsfläche lag dabei nach Angabe der Messe deutlich tiefer als vor einem Jahr.
Viele der Aussteller berichteten von sehr konkretem Interesse vieler Besucher und zeigten sich zum Messeschluss zufrieden über die Besucherfrequenz, über die Qualität der Kontakte und zuversichtlich hinsichtlich Nachmesse-Geschäft und meinten, die Veranstaltung sei jetzt gerade zum rechten Zeitpunkt gekommen. Die Vermutungen haben sich bestätigt, dass viele Unternehmen nach dem Motto «aus der Krise wollen wir gestärkt hervorgehen» die Notwendigkeit sehen, sich produktions- und montagetechnisch noch besser aufzustellen und dementsprechend in Produktions- und Montageautomatisierung zu investieren gedenken.
Vor dem Hintergrund, dass aber zunächst nicht in Kapazitätserweiterungen, sondern in Ersatzmaschinen und nur über neue Technologien beziehungsweise neue Verfahren auch in neue Einrichtungen investiert wird, erhält das Nachrüst-Geschäft in den Bereichen Handlingsysteme, Roboter, Zuführeinrichtungen und Materialfördertechnik mehr Gewicht denn je. Hier zeigte die Motek wie auch die Bondexpo mit klarer Zielgruppen-orientierung gangbare Wege für ein gezieltes Investment in Detaillösungen und Komplettsysteme.
