3D-Wasserstrahlschneiden Nachhaltig und flexibel
Mit dem neuen 3D-Schneidkopf «STM 3D» macht die österreichische Wasserstrahlspezialistin STM Stein-Moser GmbH das 3D-Schneiden sowohl aus wirtschaftlicher wie funktionaler Sicht attraktiver. Die Portalanlagen von STM arbeiten mit Schräglagen bis zu 68 Grad und Drücken bis 6000 bar.
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mei. STM Stein-Moser steht für reibungsloses, schnelles und paralleles 2D- und 3D-Wasserstrahlschneiden mit und ohne Abrasiv auf Basis ein und derselben Software. Bei Bedarf ist ein Sechs-Achs-Roboter problemlos in eine Portalanlage integrierbar und über die gleiche Software steuerbar.
Der Schneidprozess an sich läuft praktisch vollautomatisch ab; das System vereinbart damit Leistungsfähigkeit bestmöglich mit allen ökonomischen Gesichtspunkten. Anwender profitieren zudem von der Flexibilität dieser Technologie, die parallele Fertigungsprozesse ebenso ermöglicht wie den «fliegenden» Wechsel zwischen verschiedenen Materialien.
Die STM-Technologie ist damit generell für die verarbeitende Industrie interessant. Vor allem nicht-serienmässige, komplexe Schneidprozesse können so bei gleicher Qualität schneller, materialschonender und deutlich kosteneffizienter gestaltet werden. Anwender sind deshalb gut beraten, sich mit einer 3D-Wasserstrahlanlage gleichzeitig neue Wertschöpfungspotenziale zu erschliessen und bisherige Prozesse zu optimieren. Der Return on Investment wird nicht auf sich warten lassen.
Perfektionierte CAD/CAM-Anbindung
De facto macht STM im 3D-Bereich sowohl Reinwasser- als auch Abrasivschneiden sowie kombiniertes paralleles 2D- und 3D-Schneiden mit mehreren Schneidköpfen auf einer Y-Achse zu einer überaus effizienten Fertigungsmethode. Möglich macht das eine perfektionierte CAD/CAM-Anbindung. Sie vereinfacht die Programmierung von Schneideprozessen wesentlich, gewährleistet durch die mögliche Integration eines Sechs-Achs-Roboters in die Portalanlage maximale Präzision und ermöglicht dank umfassender aktiver und passiver Schutzsysteme eine multilaterale Produktion.
Der 3D-Kopf von STM dreht sehr schnell durch den Tool Center Point, dadurch sind keine Ausgleichsbewegungen bei Winkelveränderungen mehr nötig und Schnitte mit Reinwasser und Abrasiv werden deutlich beschleunigt. Und das bei bis zu einem Neigungswinkel von 68 Grad und einer Fünf-Achs-Kinematik, die einen Fasenschnitt und damit erhöhte Präzision an der Schnittkante möglich macht. Vor allem weil die Kosten für 3D-Schnitte bei STM nicht höher als bei 2D-Schnitten ausfallen. Denn Schneidventile, Fokus, Mischkammer und Wasserdüsen sind gleichermassen für die 2D- und 3D-Fertigung geeignet.
Zur Kosteneffizienz trägt ausserdem die von STM eingesetzte Servotron-Hochdruckpumpe von «BHDT» bei, die 20 Prozent weniger Energie als herkömmliche Drei-Kolben-Pumpen verbraucht und obendrein verschleissfester ist und ohne Druckschwankungen arbeitet. Damit räumt das Unternehmen konsequent alle bisherigen Vorbehalte gegen 3D-Wasserstrahlschneiden aus. Tatsächlich werden mit den STM-Kombisystemen 2D- und 3D-Aufträge störungsfrei parallel abgearbeitet. Wenn ein Schneidprogramm angehalten wird, läuft das andere ohne Unterbrechung weiter. Auf diese Weise können zahllose Produktionsprozesse deutlich verschlankt und besser verzahnt werden. Und das bei überschaubaren Investitionskosten: Für flexibles 2D- und 3D-Schneiden muss nur eine klassische 2D-Anlage und je nach Bedarf «STM 3D»-Schneidköpfe angeschafft werden.
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