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Elektrofahrzeuge: Falsche Produkte oder fehlender Markt?
Der Markt für Elektrofahrzeuge ist also überschaubar und nur wenige Wettbewerber bedienen eine verhaltene Nachfrage. Für das Team der Nano Flowcell stellte sich die Frage: Gibt es keinen Markt oder gibt es einfach keine der Nachfrage entsprechenden Produkte im Markt?
Die Leistung aktueller Elektroautos reicht noch nicht an die von vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor heran. Automobilhersteller hadern mit der aus ihrer Sicht mittelmässigen Leistung aktuell verfügbare Batterietechnologien. Verbraucher scheuen nicht nur die hohen Kosten für Elektrofahrzeuge, vielmehr sind die beschränkten Reichweiten, limitierten Geschwindigkeiten und langen Ladezeiten der Elektrofahrzeuge die grössten Kaufhinderungsgründe. Daran werden auch Kaufanreize und staatliche Subventionen, wie derzeit in Deutschland diskutiert, nichts ändern.
Wird Elektromobilität massentauglich?
Wenn Tesla also keine nachfrageorientierte Industrieveränderung bewirkt, wer oder was dann?
Für das Schweizer F+E Unternehmen Nano Flocell AG steht fest, der auf Flusszellen-Technologie basierende «nanoFlowcell»-Antrieb wird Mobilität von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe lösen und derzeitige Batteriesysteme ersetzen, die als Energielieferant in Elektrofahrzeugen Autofahrern wie Herstellern zu viele Kompromisse abfordern. Elektromobilität ist also nicht nur ein «cooles Gadget» im Premiumsegment, sondern mit «nanoFlowcell» auch eine machbare und bezahlbare Technologie, vom Kleinwagen bis hin zum Lastkraftwagen. «nanoFlowcell» entspricht daher durchaus Clayton Christensens Kriterien einer disruptiven Innovation. Mit seiner Erfindung einer neuartigen Energiespeichertechnologie verunsichert das Unternehmen ganze Branchen. Analysten, Wissenschaftler und Verbraucher sind fasziniert von den technischen Möglichkeiten der «nanoFlowcell», zumal derzeit Diskussionen über die Realisierbarkeit einer «modernen« Elektromobilität und deren nachhaltige Erfolgschancen überaus kontrovers geführt werden.
Wird dieser disruptive Prozess der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen? Zumindest bietet das «nanoFlowcell»-Antriebssystem eine leistungsequivalente Alternative zu modernen Verbrennungsmotoren in Automobilen, Schiffen oder Schienenfahrzeugen sowie eine anwenderfreundlichere und umweltgerechtere Technologie, als die derzeit in modernen Elektrofahrzeugen eingesetzte Lithium-Ionen-Technologie.
Ja, «nanoFlowcell» ist eine disruptive Technologie mit Auswirkung auf den Markt für mobile Energiespeicher, fossilen Brennstoffen und Verbrennungsmotoren. Ein Tesla mit «nanoFlowcell»-Antrieb wäre leichter und sicherer, hätte eine grössere Reichweite und wäre günstiger, dennoch wäre das Unternehmen kein «Disruptor».
«nanoFlowcell» ist keine Technologie, die Automobilhersteller per se vom Markt verdrängt, noch mit diesen in Konkurrenz treten möchte. Vielmehr eröffnet «nanoFlowcell»Automobilherstellern erstmals die Möglichkeit, den Bedürfnissen ihrer Kunden nach Fahrzeugen zu entsprechen, die umweltgerecht, innovativ und kostengünstig sind, ohne dass diese dabei Kompromisse in der Leistung, der Sicherheit und dem Komfort hinnehmen müssen.
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