Messe für additive Fertigung Neuartiges Konzept begleitet die AM Expo

Redakteur: Luca Meister

Die Additive Manufacturing Expo 2016 beschäftigt sich komplett mit der additiven Fertigung in der Serienproduktion. Auftragsfertiger zeigen Möglichkeiten auf, wie additive Fertigung heute rentabel eingesetzt werden kann. Grundlage dafür ist das für die AM Expo initiierte «addAM concept».

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Tischmesse im Foyer der Messe Luzern.
Tischmesse im Foyer der Messe Luzern.
(Bild: Messe Luzern)

Die Messe Luzern lanciert zusammen mit ihrem strategischen Partner Additively AG im September 2016 die AM Expo. Die additive Fertigung wird in Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen immer mehr zum Thema. Jedoch ist das entsprechende Know-how für eine wirtschaftliche und qualitativ gute Produktion in den meisten Betrieben nicht gegeben. Aus diesem Grund greifen Unternehmen vermehrt auf Auftragsfertiger zurück.

Die AM Expo stellt diese Dienstleister in den Fokus. Sie präsentieren an der Fachmesse das noch grosse Potenzial der additiven Fertigung. Dazu haben die AM Expo und Additively AG gemeinsam das innovative «addAM concept» erarbeitet, das unterschiedliche Lösungsansätze für eine profitable Serienproduktion veranschaulicht und zugleich eine Orientierungshilfe im heterogenen Dienstleistermarkt bietet.

Showcases im Zentrum

Das Herzstück des «addAM concept» – und somit auch der AM Expo – sind die Showcases von Ausstellern. Dies sind konkrete Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie die verschiedenen additiven Fertigungsverfahren oder Materialien lohnend eingesetzt werden können. Die Showcases illustrieren auf der Messe praxisnah, was heute in welcher Qualität machbar ist und was bereits umgesetzt wurde.

Man kann sie in die Hand nehmen und sich mit Experten austauschen. Doch das ist nicht der einzige Pluspunkt des «addAM concept». Das neuartige Konzept erweitert die AM Expo ins Internet. Die Showcases können nämlich im Vorfeld und im Nachgang zur Messe online angesehen werden – im «Showcase Finder». Der Besucher kann bereits vor der AM Expo die auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Anwendungen und Fertigungstechnologien finden und schliesslich mit den entsprechenden Ausstellern bereits einen Termin für die AM Expo vereinbaren. Somit werden mit Hilfe der Showcases die richtigen und hochwertigen Kontakte und Partner vermittelt – vor, während und nach der AM Expo.

B2B-Besucherführung

Dadurch erhalten Besucher und Firmen Inspiration, wie additive Fertigung nutzbringend eingesetzt werden kann. Die Anwendungsbeispiele sind ein guter Ausgangspunkt, um neue AM-Projekte zu lancieren. An der AM Expo werden die Aussteller entsprechend ihren Showcases klassifiziert und positioniert. Diese Ausstellerklassifizierung dient auch als Besucherführung und hilft den Besuchenden, sich rasch einen ganzheitlichen Überblick zu verschaffen.

Bereits jetzt sind unter additively.com/showcase die ersten Showcases zu finden. Ziel ist es, bis zur AM Expo 150 Showcases zu präsentieren. -mei- SMM

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