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Im Flankenmodus ist eine wälzende Bearbeitung der Flanken möglich. Der Anwender kann dabei wählen, ob er den Wälzmodus für jeden Schnitt oder nur für den letzten Schnitt verwenden möchte. Durch diese Erweiterung ist ein besseres Aufmass für das Schlichten zu erreichen. Da auf das Vorschlichten verzichtet werden kann, verkürzt sich auch hier die Fertigungszeit.
Optimale Werkzeugnutzung
Hypermill 2012 unterstützt konische Werkzeuge für die 3D-ISO-Bearbeitung – selbstverständlich mit automatischer Kollisionsvermeidung. Dabei wird das gesamte Werkzeug gegen das Modell auf Kollisionen geprüft, was eine hohe Prozesssicherheit bewirkt. Konische Werkzeuge sind stabiler und reduzieren Werkzeugvibrationen bei gleichzeitiger Verbesserung der Oberflächen.
Beim Drehen wurde die CAM-Lösung um die Funktion schräges Einstechen erweitert. Daher sind jetzt auch gekröpfte Werkzeuge einsetzbar. Die Werkzeugdatenbank wurde entsprechend um diese Einstechwerkzeuge erweitert.
Werkzeugwege und-standzeiten
Im Bereich des 3D-Schruppens wurde das Taschenfräsen verbessert. So kann für die Bearbeitung von Taschen die Rampe kontinuierlich in eine Richtung gefahren werden. Die Tasche wird dann von aussen nach innen ausgeräumt. Der Vorteil: Durch die kontinuierliche Einwärtsrampe werden die Werkzeugwege optimiert und «Zick-Zack-Bewegungen» vermieden. Die bereits in hypermaxx, dem High-Performance-Schruppmodul, vorhandene Funktion «Intermediate Steps» ist jetzt auch für das 3D-Schruppen verfügbar. Hier werden Zwischenschritte definiert, die eine bessere Bearbeitung flacher Übergänge und schräger Wände ermöglichen. Die Materialabnahme erfolgt stufenweise von unten nach oben. Durch die grosse axiale Zustellung wird eine Treppenbildung vermieden und somit ein gleichmässiges Aufmass für die Weiterbearbeitung erzeugt. Dass von unten nach oben gefräst wird, vermeidet Leerwege. Ausserdem werden die Werkzeugstandzeiten erhöht, da die Schnittbreite des Werkzeuges besser genutzt wird. <<
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