Emissionsreduktion

Optimierte Feuerungstechnik für Schifffahrt und Industrie

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Zehn Prozent weniger Verbrauch im unteren Lastbereich

Zudem ermöglicht die kontrollierte Luftzufuhr eine Erweiterung des Regelbereichs: Der Brenner kann auf Schwachlastbetrieb heruntergefahren werden. Bei einer Anlagenleistung ab 20 MW liegt der Regelbereich bei 1:15 und selbst bei geringerer Leistung bei 1:10. Ohne diesen hohen Regelbereich müsste die Anlage etwa alle 15 Minuten ein- beziehungsweise ausgeschaltet werden und würde zehn Prozent mehr Kraftstoff verbrauchen. Darüber hinaus wird mit jedem Ausschalten des Brenners ein Entlüften erforderlich, wodurch Energie und Wärme verloren gehen. Das Hochfahren der Anlage verbraucht zusätzlich Energie, und nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, bis der nötige Kesseldruck erreicht ist. Der Schwachlastbetrieb hingegen verhindert Stillstandszeiten und schont außerdem das Material.

Der DDZ-M Brenner kann mit einer Leistung von 8,5 bis 46 MW sowohl Leicht- als auch Schweröl verarbeiten. Zusätzlich plant Saacke, einen Dual-Fuel-Brenner dieser Serie für den Öl- und Gasbetrieb auf Schiffen zu entwickeln und damit in die Produktion zu gehen. Dieser ermöglicht, bei der Einfahrt in den Hafen von Öl- auf Gasbetrieb umzustellen, um den Schadstoffausstoß weiter zu reduzieren.

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