Optimierung komplexer Zerspanprozesse

Redakteur: Redaktion SMM

Um das Potenzial bei der flexiblen Zerspanbearbeitung anspruchsvoller Werkstücke maximal ausschöpfen zu können, braucht es das kompetent-perfekte Zusammenwirken von Mensch, Maschine und Werkzeug. Der Bericht zeigt auf, wie optimale Werkzeuge im Zusammenspiel mit einem komplexen Dreh-Fräszentrum die Fertigungsprozesse optimieren helfen.

Anbieter zum Thema

böh. Die Entscheidung für den Wechsel der Bearbeitungsstrategie ist gefallen, die neue Maschine dafür ist geordert, jetzt braucht es «nur» noch die richtigen Werkzeuge, dann kann es gleich losgehen; sollte man nach landläufiger Meinung annehmen können.

Doch in der Praxis stellt sich das deutlich anders dar, wie am nachfolgenden Beispiel abzulesen ist. Am Anfang stand die Forderung, die fertigungstechnischen Prozesse im Werk D-Treuchtlingen der Krauss Maffei Technologies GmbH dahingehend neu zu strukturieren bzw. zu optimieren, dass die Bauteile und Baugruppen für Kunststoffmaschinen aktuell und auch in Zukunft wettbewerbsfähig gefertigt werden können.

Das Werk Treuchtlingen übernimmt im Produktionsverbund von Krauss Maffei eine wichtige Rolle, weil hier in den vier Segmenten Hydraulik, Plastifizierung, Extrusion und Komponenten alle relevanten Technologien für die Herstellung unterschiedlichster Werkstücke und Baugruppen im Einsatz sind und somit auch spezielles Know-how vorherrscht. Im Werk Treuchtlingen, das eine Produktionsfläche von 5400 m2 hat, sind rund 160 Fachkräfte beschäftigt, die im Normalfall dreischichtig arbeiten.

40 CNC-Maschinen

Die mechanische Fertigung erfolgt hauptsächlich auf 40 verschiedenen NC-/CNC-Maschinen, wobei den Technologien Bohren, Fräsen, Drehen und Drehfräsen etc. die grösste Bedeutung zukommt. Ist schon allein das Teilespektrum für die Kunststoffmaschinen von Krauss Maffei sehr breit gestreut, so wird die Teilevielfalt durch die Erledigung von Aufträgen für externe Kunden bzw. Unternehmen der Krauss Maffei-Gruppe nochmals erweitert.