Veränderung in der Unternehmensführung Pascal Forrer ist neuer CEO der Rego-Fix AG

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Per 1. Januar 2026 übergibt Richard Weber, langjähriger CEO der Rego-Fix AG, die operative Leitung an Pascal Forrer.

Richard Weber (li.), neuer Verwaltungsratspräsident und Pascal Forrer (re.), neuer CEO der Rego-Fix AG.(Bild:  Rego-Fix AG)
Richard Weber (li.), neuer Verwaltungsratspräsident und Pascal Forrer (re.), neuer CEO der Rego-Fix AG.
(Bild: Rego-Fix AG)

Der Verwaltungsrat der Rego-Fix AG hat Pascal Forrer nach sorgfältiger Evaluation einstimmig zum neuen CEO ernannt. Pascal Forrer ist seit 2018 bei Rego-Fix tätig und verantwortete seither den Ausbau der internationalen Ausrichtung in Marketing und Vertrieb. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der zerspanenden Industrie und seiner konsequenten Marktorientierung trug er wesentlich zum nachhaltigen, weltweiten Wachstum der Unternehmensgruppe bei. Seine Ernennung zum CEO sei das Ergebnis einer langfristig angelegten Nachfolgeplanung und unterstreiche den Anspruch der Rego-Fix AG auf Kontinuität und nachhaltige Führung.

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Richard Weber wird sich ab 2026 in seiner neuen Funktion als Präsident des Verwaltungsrates verstärkt auf die strategische Ausrichtung der Rego-Fix Gruppe konzentrieren. Gemeinsam mit seinen Brüdern Andreas und Stefan Weber, ebenfalls Mitglieder des Verwaltungsrates, bleibt er damit weiterhin in der Verantwortung für das Familienunternehmen.

Die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Richard Weber und Pascal Forrer gewährleiste auch künftig eine enge Verzahnung von strategischer und operativer Führung.

Pascal Forrer: «Unsere Fertigung ist gut ausgelastet»

Pascal Forrer, CEO der Rego-Fix AG: «Gerade intelligente Lösung, sprich sensorische Halter sind ein grosses Thema. Kunden wollen wissen, was in der Zerspanung in Echtzeit geschieht.»(Bild:  ScanderbegSauer 2025)
Pascal Forrer, CEO der Rego-Fix AG: «Gerade intelligente Lösung, sprich sensorische Halter sind ein grosses Thema. Kunden wollen wissen, was in der Zerspanung in Echtzeit geschieht.»
(Bild: ScanderbegSauer 2025)

Matthias Böhm: Wie hat sich die Auftragslage in den letzten Monaten bei Rego-Fix entwickelt und welche Erwartungen haben Sie für 2026?

Pascal Forrer: Das zweite Semester bleibt hinter unseren Erwartungen zurück, dies insbesondere in der Schweiz und Europa. Wir sind dankbar, dass unsere asiatischen Märkte, besonders China und Indien, den Rückgang in den Heimmärkten gut kompensieren. Somit ist unsere Fertigung gut ausgelastet. Dies zeigt die Wichtigkeit einer breiten Diversifizierung in den Märkten, um Risiken abzuschwächen.

Wenn man die Entwicklung der Automobilindustrie betrachtet, geht es weg vom Verbrenner. Wie macht sich diese Entwicklung auf den Absatz Ihrer Spanntechnologien bemerkbar?

P. Forrer: Der Automobilsektor war für die Rego-Fix nie von zentraler Bedeutung, daher sind wir vermutlich weniger betroffen. Wir sehen aber auch Vorteile: Fahrzeuge werden immer intelligenter, benötigen mehr Kameras und halbleiterbasierte Technologien, hier sind wir stark und profitieren, egal ob sich langfristig der Verbrenner oder die e-Mobilität durchsetzen wird.

Welche Märkte entwickeln sich aus Ihrer Sicht nach wie vor positiv und wo sehen Sie zukünftig ein gutes Wachstumspotenzial?

P. Forrer: Indien hat sich in kurzer Zeit zu einem unserer Top-5-Märkte entwickelt. Das ist erstaunlich und freut uns besonders, da die EFTA-Staaten, nach nunmehr 16 Jahren Verhandlungen, ein Freihandelsabkommen mit Indien abschliessen konnten. Aber auch in Europa sehen wir Chancen. Deutschland als Leitmarkt sollte trotz den aktuellen Herausforderungen nicht vernachlässigt werden: es gilt, die richtigen Industrien mit innovativen Lösungen bedienen zu dürfen.

Welche Exportregionen sind für Rego-Fix die bedeutendsten und welche Rolle haben konkret China und die USA im Rahmen Ihrer Wachstumsstrategie?

P. Forrer: Wir sind seit 1988 mit einer eigenen Niederlassung in den USA aktiv, in China seit 2008. Daher sind beide Märkte historisch und vom Volumen äusserst wichtig. Zölle oder weitere negative Umweltfaktoren sind schlecht für die Schweiz und verzerren das Bild einer innovativen Nation mit Top Produkten – es gilt, wie in Indien, Exporthürden abzubauen.

«PowRgrip» ist der Rolls Royce unter den Spannsystemen. Wie gut ist die Marktdurchdringung des Spann-Systems und welches Potential hat «powRgrip» aus Ihrer Sicht?

P. Forrer: Danke, wir fühlen uns geschmeichelt, dass das «powRgrip-System» im Vergleich mit einem Rolls Royce genannt wird, aber ja, wir sind sehr stolz auf unser Spannsystem. Die vielen Vorteile für den Anwender liegen auf der Hand: Schnell, sicher und extrem präzise. Heute steht unser Spannsystem für Prozesssicherheit und anspruchsvollste Zerspanung, und das Ganze zu einem attraktiven Anschaffungspreis.

Welche technologischen Entwicklungen finden bei Ihren Kunden eine besondere Nachfrage?

P. Forrer: Gerade intelligente Lösungen, sprich sensorische Halter, sind ein grosses Thema. Kunden wollen wissen, was in der Zerspanung in Echtzeit geschieht. Hier haben wir mit dem «toolVibe» eine kostengünstige Lösung im Angebot, bei der der Bearbeitungsprozess einfach überwacht werden kann. So können beispielsweise beim Einfahren eines Bauteils die optimalen Parameter in Bezug auf minimalen Werkzeugverschleiss bei kürzester Bearbeitungszeit evaluiert werden.

Sie haben zuletzt den gesamten Drehmaschinenpark ausgetauscht und sind von japanischen auf deutsche Drehzentren umgestiegen. Welche Vorteile brachte dieser Wechsel für Ihre Produktion?

P. Forrer: Wir geben keine Auskünfte über unsere Fertigungsmittel. Wir streben einen homogenen Maschinenpark an und sind mit dem aktuellen Partner zufrieden, da wir auch auf neue Entwicklungen Einfluss nehmen können. Wir produzieren im 3-Schicht-Betrieb. Auch hier setzen wir auf den «Rolls Royce» der Branche, um besonders wirtschaftlich fertigen zu können.

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