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Pilotprojekt in der Schweiz als Vorreiter
«Wir glauben, dass drohnengestützte Logistik-Netzwerke die Art, wie wir tagtäglich auf Produkte zugreifen, grundlegend verändern werden. Wir bestellen etwas im Internet, und wie von Zauberhand haben wir es innerhalb von Minuten in der Hand – mit einem Bruchteil der Kosten und aufgewendeten Energie. Die Schweiz ist ein Vorreiter dieser technologischen Revolution – zum ersten Mal wird ein solches System in einer europäischen Metropole eingesetzt und zum weltweit ersten Mal wird ein Netzwerk aus Drohnen und Transportern hergestellt. Wir hoffen, dass wir weitere Erfahrungswerte in Bezug auf Reaktionen und Akzeptanz von drohnengestützten E-Commerce-Lösungen in der Bevölkerung gewinnen und den Weg für den flächendeckenden Ausbau dieser Systeme ebnen», erklärt Andreas Raptopoulos, Gründer und CEO Matternet.
«Schnelligkeit, Flexibilität und Effizienz sind Schlüsselfaktoren für unser Geschäft, den Online-Handel. Das Pilotprojekt mit Mercedes-Benz Vans und Matternet setzt genau an diesen Punkten an. Damit können wir die Verbindung zwischen unseren Händlern und Kunden weiter optimieren und kommen den Wünschen unserer Kunden nach schneller und flexibler Lieferung nach. Wir schaffen für beide Seiten einen echten Mehrwert und erhalten dadurch die Chance, weitere Kunden und Händler für unsere Plattform zu gewinnen. Besonders interessant für uns ist es, den Kundenbedarf für Drohnenlieferungen zu prüfen und genauer herauszufinden, welche Produkte und Sortimente sich besonders für die Drohnenlieferung eignen. Wichtige Informationen erwarten wir auch hinsichtlich der praktischen Umsetzung beim Händler», sagt Peter Rohn, COO Siroop.
Intelligentes Routing und automatisierte Auftragssteuerung
Das Pilotprojekt ist der erste Schritt in einem iterativen Prozess, hin zu einer Systemlösung mit einem klaren Zielbild: eine dynamische Routenplanung mit flexiblem Drohneneinsatz und automatisierter Auftragssteuerung für schnelle, zuverlässige und effiziente On-demand-Lieferung. In Zukunft soll die Drohnenlieferung in konventionelle Liefertouren dynamisch integriert werden. Die Transporter würden also nicht mehr an vordefinierten Haltepunkten auf die Drohnenankunft warten, sondern während ihrer regulären Touren an einem geeigneten Haltepunkt durch die Drohne beliefert werden. So können eilige Sendungen in eine laufende Auslieferungsfahrt eingesteuert und damit schneller den Kunden zugestellt werden. SMM
Spezialtransporte
Die Schweizer lassen die Drohnen fliegen
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